„Mission Turtle Spotter“: zoolove unterstützt die „Auffangstation für Reptilien e.V.“ in München

Katze, Hunde, Kleintier und auch das ein oder andere Großtier findet oft ein temporäres Zuhause im örtlichen Tierheim. Doch wer hilft, wenn es sich bei den ausgesetzten Tieren um Exoten handelt? Wer kann kurzfristig einspringen, wenn Schildkröten oder Schlangen, Alligatoren und Co. Unterstützung brauchen? Die Reptilienauffangstation München e.V. kümmert sich um genau solche Fälle. Sie können gemeinsam mit uns den guten Zweck unterstützen! Bis Ende August 2017 kommen der Auffangstation für Reptilien, München e.V. 10 Prozent von jedem verkauften Produkt unserer Eigenmarke „zoolove by zooplus“ zugute.

Die Amerikanische Schmuckschildkröte – keine einheimische Art! (c) Auffangstation für Reptilien, München e.V.
Kennen Sie schon die „Mission Turtle Spotter“? In den letzten Jahren hat das verantwortungslose Aussetzen von exotischen Wasserschildkröten in deutschen Gewässern ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Immer öfter sind Haustierbesitzer mit ihren einst niedlichen Baby-Schildkröten überfordert, welche inzwischen zu gefrässigen Riesen herangewachsen sind. Da viele Halter die Abgabegebühren der Auffangstationen und Tierheime meiden wollen oder glauben, ihrer Schildkröte damit etwas Gutes zu tun, werden zahlreiche Tiere in Seen und Flüssen ausgesetzt. Doch hier leben sie oft kein gutes Leben, sondern verenden qualvoll – spätestens im Winter. Die „Auffangstation für Reptilien, München e.V.“ hat darum die „Mission Turtle Spotter“ ins Leben gerufen. Unter Mithilfe von Tier- und Naturfreunden soll eine bundesweite Datenbank aufgebaut werden, um exotische Tiere und vor allem exotische Schildkröten zu katalogisieren. Die Zahlen können dann von Wildbiologen für weitere Forschungen verwendet werden und Politiker davon überzeugen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Eine der Schildkröten, die Naturfreunde und Wanderer oft beobachten, sie aber fälschlicherweise für eine einheimische Art halten, ist die Nordamerikanische Schmuckschildkröte. In den 1980er und 90er Jahren wurden diese Tiere in praktisch jeder Zoohandlung in großen Mengen und zu Schleuderpreisen verkauft. Was viele Leute bei der Anschaffung der farbenfrohen Babyschildkröten nicht bedacht hatten: Aus niedlichen Babys werden schnell gefrässige Riesen. Bis zu 35 Zentimeter Panzerlänge können einige Arten erreichen. Viel zu groß für eine artgerechte Haltung im Aquarium, weshalb ausgewachsene Schmuckschildkröten regelmäßig und zu Tausenden in Deutschlands Gewässern ausgesetzt werden. In der vermeintlichen Freiheit richten die Tiere nicht nur große Schäden an der heimischen Flora und Fauna an, die meisten sterben bereits nach ein oder zwei Jahren, da das Klima bei uns in Deutschland für die subtropischen Arten viel zu feucht und zu kühl ist.

Die in der Auffangstation heimische Agnes ist eine dieser vielen Tausend ausgesetzten Tiere, die sich – auf der Suche nach einem Gewässer – auf den Münchner Autobahnring verirrte und dort bereits auf dem Standstreifen herumlief. Wäre sie nicht rechtzeitig von tierlieben Menschen gerettet worden, wäre der Gang auf die Überholspur der sichere Tod für die Schildkröte gewesen.

Unterstützen Sie die Reptilienauffangstation gemeinsam mit uns! Im Juli und August 2017 kommen dem Verein 10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt zugute! Helfen auch Sie und besuchen Sie gleich unseren zoolove-Shop! Unser Sortiment umfasst hochwertiges Futter, gesunde Snacks und tolles Zubehör für Katze und Hund. Auf unserer zoolove-Fanpage bei Facebook erhalten Sie regelmäßig aktuelle Neuigkeiten zur Aktion. Weitere Informationen zum Verein gibt es unter https://www.reptilienauffangstation.de/ sowie auf der Facebook-Fanpage der Auffangstation!

2017_01_zoolove_standard_1000x320_de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*