zoolove hilft: Unterstützen Sie die „Auffangstation für Reptilien, München e.V.“

zoolove hilft: Zehn Prozent von jedem verkauften Produkt unserer Charity-Linie „zoolove by zooplus“ kommen dem Tierschutz zugute. Vereine können sich direkt um eine zweimonatige Förderung bewerben. Im Juli und August 2017 sponsern wir gemeinsam mit Ihnen eine ungewöhnliche Organisation, die wichtige Arbeit leistet: Die Auffangstation für Reptilien in München!

Eine Spornschildkröte der Auffangstation für Reptilien in München. (c) Auffangstation für Reptilien, München e.V.

Die meisten Tierschutzvereine kümmern sich um Katzen, Hunde, Kleintiere und oft auch um Wildtiere. Das Know-How und die Ausstattung zur Betreuung von Reptilien sind hier leider nur selten vorhanden. Gut, dass es die Auffangstation für Reptilien, München e.V. gibt!

Die Auffangstation entwickelte sich Mitte der 1990er Jahre an der damaligen Klinik für Fische und Reptilien der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der damalige Klinikleiter Prof. Dr. Rudolf Hoffmann setzte sich unermüdlich für den Schutz der Tiere ein und warb in der Politik und auch der Bevölkerung um Verständnis für die Exoten. Bis zum Jahr 1995 wurden Hoffmann und seine Kollegen primär mit vereinzelten, „zu groß gewordenen”, als Heimtiere gehaltenen Reptilien konfrontiert. Im Einzelfall wurden Fundtiere sowie verletzt aufgefundene heimische Reptilien abgeliefert. Im Dezember 1995 jedoch mussten ca. 150 beschlagnahmte Reptilien binnen weniger Stunden untergebracht und versorgt werden. Darunter befanden sich neben Geckos und Königspythons auch Warane und Brillenkaimane. Aus dieser Situation heraus war das Team gezwungen, neue Ressourcen zu schaffen und auszuschöpfen. Bereits im Jahr 1996 wurden diese provisorischen Unterbringungsmöglichkeiten bis an den Rand ihrer Kapazität genutzt, als über 2.500 juvenile Schmuckschildkröten, ca. 300 Landschildkröten, sowie ca. 50 Grüne Leguane eingestellt wurden. Durch sehr viel Eigeninitiative und die Unterstützung freiwilliger Helfer konnte Stück für Stück eine multifunktional ausgerichtete Station zur Unterbringung der Reptilien aufgebaut und gestaltet werden. Seit 2001 wird die Auffangstation als eigenständiger, gemeinnütziger Verein geführt und kann in Eigenregie ihre Aufgaben und Verpflichtungen wahrnehmen. Heute werden durchschnittlich 1.200 Tiere jährlich abgegeben. Damit ist die Reptilienauffangstation München zu Deutschlands größter Auffangstation für Exoten herangewachsen. Ein Großteil der Abgabetiere kann zügig in die Hände überprüft sachkundiger Halter weitervermittelt werden. Doch viele der abgegebenen und besonders der beschlagnahmten Tiere sind in so schlechtem Zustand, dass der Verein sie zunächst aufwendig und über längere Zeit medizinisch versorgen und in einigen Fällen leider auch Verluste hinnehmen muss…

Das Pantherchamäleon fühlt sich eindeutig bei der Reptilienauffangstation München wohl! (c) Auffangstation für Reptilien, München e.V.

„Schwerpunktmäßig werden in unserer Station Tiere untergebracht, die aus tier- und artenschutzrechtlichen Gründen beschlagnahmt werden“, berichtet Patrick Boncourt von der Auffangstation. „Aber auch herrenlose und lästig gewordene Exoten nehmen wir beinahe täglich auf. Darüber hinaus gewinnt die Unterbringung „gefährlicher Tiere” aus sicherheitsrechtlichen Gründen immer mehr an Bedeutung, was die Einrichtung eines Giftschlangenraumes zwingend notwendig machte.“ Leider sind die meisten beschlagnahmten Tiere krank und benötigen dringend tierärztliche Hilfe. Das eigene Team aus Fachtierärzten und eine moderne Praxisausstattung mit allen diagnostischen und operativen Möglichkeiten gewährleisten die bestmögliche Betreuung. „Ein engagiertes Team aus speziell geschulten Tierpflegern und Ehrenamtlichen sorgt für eine artgerechte Unterbringung und Pflege.“

Seit 2013 spielt auch die Unterbringung von exotischen Säugetieren, wie Wasch- und Nasenbären, kleine bis mittelgroße Wild- und Raubkatzen oder auch Affen eine immer größere Rolle, da diese unter Exotenhaltern zunehmend beliebter werden. Somit hat auch der Bedarf seitens der Behörden, solche Tiere im Rahmen von Beschlagnahmen artgemäß unterbringen zu können, zuletzt stetig zugenommen. „Um auch den Massen an abgegebenen und ausgesetzten Land- und Schmuckschildkröten Herr zu werden, haben wir zudem im Frühsommer 2014 unsere neue Schildkrötenanlage CHELONIA eröffnet. Mit rund 1.200 Quadratmetern Fläche und über 600 Tieren ist sie Deutschlands größtes Schildkrötenrefugium.“ Nicht zuletzt ist es ein großes Anliegen der Tierschützer, die Bevölkerung gemäß dem Motto „Wissen schützt Tiere“ im Rahmen von Schulklassen- und Gruppenführungen durch unsere Station auf die vielfältigen Probleme im Zusammenhang mit der Exotenhaltung aufmerksam zu machen, sachlich aufzuklären und die Menschen für das Schutzbedürfnis der Tiere zu sensibilisieren.

Zwergmangusten (c) Auffangstation für Reptilien, München e.V.

Doch wie finanziert sich ein Verein wie die Auffangstation für Reptilien, München e.V.? „Neben einem jährlichen Zuschuss durch den Freistaat Bayern, der etwa 30 Prozent unserer Kosten deckt, finanziert sich die Auffangstation überwiegend aus Geld- und Sachspenden. Hier gibt es u.a. die Möglichkeit einer Vereinsmitgliedschaft oder auch einer Tierpatenschaft, um einzelne Tiere oder Aspekte unserer Arbeit besonders zu fördern. Da unser Verein vom Finanzamt München als gemeinnützig anerkannt wurde, sind Spenden an uns steuerlich absetzbar.“

Unterstützen Sie die Reptilienauffangstation gemeinsam mit uns! Im Juli und August 2017 kommen dem Verein 10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt zugute! Helfen auch Sie und besuchen Sie gleich unseren zoolove-Shop! Unser Sortiment umfasst hochwertiges Futter, gesunde Snacks und tolles Zubehör für Katze und Hund. Auf unserer zoolove-Fanpage bei Facebook erhalten Sie regelmäßig aktuelle Neuigkeiten zur Aktion. Weitere Informationen zum Verein gibt es unter https://www.reptilienauffangstation.de/ sowie auf der Facebook-Fanpage der Auffangstation!

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