zoolove hilft: Boris und seine Geschwister vom Tierschutz Schramberg e.V.

Unsere zooplus-eigene Charity-Marke „zoolove by zooplus“ steht ganz im Zeichen des Tierschutzes. 10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt gehen als Spende an gemeinnützige Tierschutzorganisationen. Im Januar und Februar 2016 unterstützen Sie den Tierschutzverein Schramberg e.V. Allein im Januar sind über 6.200 Euro für den guten Zweck zusammengekommen! Die ungehinderte Vermehrung verwilderter Hauskatzen und das damit verbundene Elend ist eines der größten Tierschutzprobleme, mit denen der Tierschutzverein Schramberg zu tun hat. Jedes Jahr landen deshalb viele mutterlose Katzenbabys in den Pflegestellen, die dann von Hand aufgezogen werden müssen.

Die Vermehrung verwilderter Hauskatzen ist eines der größten Tierschutzprobleme, mit denen der Tierschutzverein Schramberg zu tun hat.
Die Vermehrung verwilderter Hauskatzen ist eines der größten Tierschutzprobleme, mit denen der Tierschutzverein Schramberg zu tun hat.

„Manche der Kätzchen sind nur wenige Tage, manchmal sogar nur wenige Stunden alt und eigentlich ohne den Schutz und die Fürsorge der Mutter kaum überlebensfähig. Diese schenkt ihnen, neben Geborgenheit und Wärme, über die Nahrung auch den lebensnotwendigen Schutz vor Infektionen. Die Babys werden sozusagen über die Muttermilch geimpft“, berichtet Claudio Di Simio vom Tierschutzverein Schramberg e.V.. „Glücklicherweise können wir mittlerweile auf erfahrene und sachkundige Helfer zugreifen, die den Kleinen die bestmögliche Versorgung und Pflege gedeihen lassen.“ Die Aufzucht von kleinen Katzen ist, zumindest in der ersten Zeit, eine Aufgabe, die Pfleger ungemein fordert und in Anspruch nimmt. Je nach Alter der Findlinge benötigen sie fast stündlich, auch Nachts, ihren Ersatzschoppen, muss die Verdauung durch sanftes Streichen über den Bauch angeregt und müssen die Kleinen anschließend gesäubert und geputzt werden.

„Die meisten der Kätzchen, die zu uns kommen, leiden an Krankheiten wie Katzenschnupfen, Giardiose, Katzenseuche, oder Wurmbefall. Die Unterbringung dieser kranken Geschöpfe in den Pflegestellen stellt uns vor große Probleme, wenn dort keine geeigneten Quarantäneräume zur Verfügung stehen.“ Mit dem Bau des „Paradieshofes“ soll dieses Problem angegangen werden – denn der Tierschutzverein wünscht sich sehnlichst Räumlichkeiten, die gut gereinigt und desinfiziert werden können und in denen die Möglichkeit besteht, kranke Katzen zu isolieren um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

„Nicht selten mussten wir um das Leben der Kleinen sprichwörtlich kämpfen und nicht jeder Kampf wurde gewonnen. Doch Aufgeben und Tierschutz passen nicht zusammen“, erinnert sich Claudio Di Simio. Dass sich Weiterkämpfen immer lohnt, zeigt auch das Beispiel von Boris und seiner vier Geschwister. Die fünf Kätzchen kamen im Alter von ca. 10 Wochen in eine Pflegestelle des Tierschutzvereins und litten unter starkem Katzenschnupfen. Wie so häufig wurde das Badezimmer in eine Krankenstation umfunktioniert und die Kleinen über Wochen mit tierärztlicher Hilfe behandelt. Augen und Nasen wurden gewaschen und mit Inhalationslösungen versucht, Linderung zu verschaffen. „Dann endlich, nach schier endlosem Kampf, verbesserte sich ihr Gesundheitszustand und wir glaubten die Kätzchen bereits über den Berg. Dass junge Katzenkinder sehr anfällig sind und ihr Gesundheitszustand innerhalb kurzer Zeit kippen kann, mussten wir leider schon öfters erleben. Selten jedoch traf es uns jedoch so hart wie dieses Mal, als nach Wochen der intensiven Pflege, die Kleinen plötzlich alle an Katzenseuche erkrankten, einer Erkrankung, bei der die Sterberate sehr hoch ist.“ Doch auch dieses Mal wurde der Kampf aufgenommen, die Kätzchen in einzelne Boxen isoliert um eine gegenseitige Wiederansteckung zu verhindern und peinlich auf Hygiene und Sauberkeit geachtet. Jeden Tag erhielten die Kleinen Infusionen zur Stabilisierung des Kreislaufes und ein spezielles Serum, um das Immunsystem zu stärken. „Trotz aller Mühe hat es ein Katerchen aus der Gruppe nicht geschafft. Die übrigen, darunter der schwarz-weisse Kater Boris, erholten sich jedoch bald wieder.“

Boris und seine Geschwister haben mittlerweile ein neues Zuhause gefunden!
Boris und seine Geschwister haben mittlerweile ein neues Zuhause gefunden!

Die Tierschützer des Tierschutzvereins Schramberg e.V. denken besonders gern an Boris zurück, da der kleine, überaus ängstliche Kater anfangs vor jeder Berührung zurückschreckte und so eine weitere Herausforderung an seine Pfleger stellt. „Mit der Zeit jedoch, in der er intensiv behandelt werden musste, entwickelte sich Boris immer mehr zum Schmusemonster, das seinen Pflegern nicht mehr von der Seite wich.“ Mittlerweile haben Boris und seine Geschwister alle ein neues Zuhause gefunden.

Claudio Di Simios Fazit: „Nicht alle Menschen können verstehen, warum wir manchmal einen so großen Aufwand betreiben, um einzelnen Tieren zu helfen. Dabei müssten sie nur einmal erleben, wieviel Freude unsere Pfleglinge uns und ihren zukünftigen Menschen anschließend zurückschenken.“

Helfen auch Sie! Im Januar und Februar 2016 kommen 10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt dem guten Zweck zugute. In unserem zoolove-Shop erhalten Sie hochwertiges Futter und Zubehör für Katzen und Hunde und helfen mit Ihrem Einkauf Tieren in Not. Weitere Informationen zum Tierschutzverein Schramberg e.V. erhalten Sie auf der Homepage und der Facebook-Fanpage der Organisation.

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