Gemeinsam sind wir stark: Eine Rettungsaktion beim Katzennetzwerk e.V.

Mit eindeutiger Mehrheit gewann das Katzennetzwerk e.V. die Wahl für die zoolove-Förderung der Monate August und September 2015. In diesem Spendezeitraum kommen 10 Prozent von jedem zoolove-Produkt (abzgl. Mehrwertsteuer) dem Katzennetzwerk e.V. zugute! Doch wie funktioniert so ein Netzwerk überhaupt? Tierfreundin Vici Etzold berichtet anhand einer Rettungsaktion, wie das Katzennetzwerk e.V. arbeitet und wie Ihre Spenden eingesetzt werden.

Gemeinsam sind die Mitglieder des Katzennetzwerkes stark! Foto: Katzennetzwerk e.V.
Gemeinsam sind die Mitglieder des Katzennetzwerkes stark! Foto: Katzennetzwerk e.V.

Das Katzennetzwerk wurde über Facebook um Hilfe gebeten: Eine junge Frau aus Mittelfranken berichtete von einer Bekannten, auf deren Bauernhof jede Menge unkastrierte Katzen leben würden. Darunter befänden sich auch Muttertiere mit Kitten. „Da die auf dem Hof lebenden Bewohner nicht gerade tierfreundlich zu nennen waren und zu erschreckenden Mittel griffen, um die Katzen los zu werden, musste schnell gehandelt werden“, erinnert sich Katzennetzwerkerin Vici Etzold.

Laut dem Bericht der Katzenfreundin war die Lage auf dem Hof höchst alarmierend: Die Katzen wurden, wenn überhaupt, nur mit Essensresten oder Gemüseabfällen vom Misthaufen gefüttert. „Die Kinder und Erwachsenen, die auf dem Hof lebten, fuhren rücksichtlos mit Quads, Motorrädern oder Autos durch die Katzenschar. Kitten, die die Bewohner nicht erschlugen oder ertränkten, sollten später als Spielzeug für die Kinder herhalten.“

Das Katzennetzwerk e.V. sagte seine Unterstützung zu und begann mit dem Einfangen der Katzen, zuallererst drei trächtigen Muttertieren. „Sie kamen bei der jungen Frau unter, die uns damals um Hilfe bat. Dort wurden die Drei gesund gepflegt und versorgt und anschließend in liebevolle Hände vermittelt.“ Später konnten noch drei weitere Katzen gefangen werden. Diese kamen im örtlichen Tierheim unter.

Ein wichtiger Teil der Tierschutzarbeit: Aufklärung. Foto: Katzennetzwerk e.V.
Ein wichtiger Teil der Tierschutzarbeit: Aufklärung. Foto: Katzennetzwerk e.V.

Weitere Versuche, Katzen einzufangen, waren aufgrund des angespannten Verhältnisses zu den Hofbewohnern schwierig. „Zu diesem Zeitpunkt bot unser bester Streunerkatzenfänger Peter seine Hilfe an und fuhr eines Morgens mit seiner ganzen Fangausrüstung (Funkfalle, Transportboxen, usw.) auf den Hof“, berichten Vici Etzold und Monika Reuter. Schon am Nachmittag waren, dank leckerer Köder, alle Katzen eingefangen. „Glücklicherweise konnten auch diese Katzen erst einmal im Tierheim untergebracht werden. Dort wurden sie auf Kosten des Katzennetzwerkes kastriert und tierärztlich versorgt.“ Aus vorher nicht absehbaren Gründen war das Katzennetzwerk e.V. allerdings gezwungen, die Katzen schnellstmöglichst aus dem Tierheim zu holen und neue temporäre Zuhause zu finden. Eine chaotische Situation: „Die Ansprechpartnerin des Katzennetzwerkes vor Ort fiel kurzfristig wegen Krankheit aus und so musste mal wieder ein kleines Wunder her, denn zu diesem Zeitpunkt suchten noch acht Katzen ein Zuhause. Aber das Katzennetzwerk wäre nicht das Katzennetzwerk, wenn es keine Lösung finden würde!“

„Ein alter, kranker Kater namens Eugen konnte bei der Katzenhilfe Rückersdorf untergebracht werden. Dort wurde er gesund gepflegt und konnte wieder Vertrauen fassen, so dass auch er glücklich vermittelt werden konnte“, freut sich Katzenfreundin Vici Etzold. „Eine andere Katze, Schneggerle, kam auf eine Pflegestelle der Tierhilfe Schweinfurt. Sie entwickelte sich dort zur Kuschelkatze und wurde zusammen mit einer anderen Katze nach Nürnberg vermittelt. Eine weitere Katze wurde direkt aus dem Tierheim heraus vermittelt. Ein weiterer Kater wurde von einer Freundin aus dem Katzennetzwerk adoptiert und lebt heute in Berlin. Und die fünf Übriggebliebenen fanden auf einem tollen Reiterhof ein Zuhause.“

Leider sind Situationen wie diese kein Einzelfall. Ein großer und wichtiger Teil der Arbeit des Katzennetzwerks besteht darum in Aufklärungsarbeit. Um das Engagement der Tierschützer zu unterstützen, kommen 10 Prozent von jedem im August und September verkauften zoolove-Produkt (abzüglich Mehrwertsteuer) dem Netzwerk und seiner Arbeit zugute. Schauen Sie sich darum gleich in unserem zoolove-Shop um! Weitere Informationen zur Aktion erhalten Sie auch auf unserer Facebook-Fanpage. Besuchen Sie auch die Vereinshomepage sowie die Facebook-Fanpage des Katzennetzwerks!

Seit dem 1. September dürfen Sie zudem den Spendenempfänger der Monate Oktober/November 2015 wählen. Die drei zur Abstimmung stehenden Tierschutzvereine stellen wir Ihnen hier im zooplus-Blog vor. Verfolgen Sie die spannende Phase hier und auf unserer Fanpage bei Facebook! Tierheim Lippstadt e.V., der Tierschutzverein Bad Oldesloe e.V. oder der Tierschutzverein Stendal e.V. – welche Tierschutzorganisation ist Ihr Favorit? Stimmen Sie gleich hier ab!

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