Eine Erfolgsgeschichte des Katzennetzwerkes: Die „Lucky Seven“

Mit Hilfe seiner Mitglieder und Förderer engagiert sich das Katzennetzwerk e.V. für Katzen in Not. Egal, ob Kastrationsaktion oder herrenlose Katzenkinder: Gemeinsam sind die Mitglieder des Netzwerkes stark! Das hat Ihnen wohl gefallen und die Wahl fiel für die Monate August und September auf das Katzennetzwerk e.V. als Empfänger der zoolove-Spenden. In diesem Spendezeitraum kommen 10 Prozent von jedem zoolove-Produkt (abzgl. MwSt.) dem Katzennetzwerk e.V. zugute!

Foto: Katzennetzwerk e.V.
Foto: Katzennetzwerk e.V.

Katzennetzwerkerin Miriam Leppla-Kalleder gehört dem Katzennetzwerk e.V. schon seit der Gründung an. Für unseren zooplus-Blog hat sie die Geschichte der „Lucky Seven“ verfasst, die durch die Hilfe des Netzwerkes vor einem Schicksal als herrenlose Streunerkatzen bewahrt wurden:

„Wir werden die „Lucky Seven“ genannt. Dies ist unsere Geschichte, die ohne das Katzennetzwerk vermutlich einen anderen Ausgang genommen hätte. Geboren wurden wir von unserer Mama Clara im April diesen Jahres in einem Garten. Mama gehört Niemanden. Dennoch hat sie die Nähe zu Menschen gesucht, wohl in der Überzeugung, uns ansonsten zu verlieren. Und tatsächlich gibt es Menschen, die sich um Niemandskatzen kümmern. Wir hatten unsagbares Glück, genau in solch einem Garten gelandet zu sein.

Den Menschen war schnell klar, dass uns geholfen werden muss, insbesondere, dass wir kastriert werden müssen, denn wie viele wären wir ansonsten wohl nächstes Jahr gewesen? Daher machten sie sich Anfang Juni auf die Suche nach Hilfe und stießen dabei über eine befreundete Organisation auf das Katzennetzwerk.

Foto: Katzennetzwerk e.V.
Foto: Katzennetzwerk e.V.

Dann ging alles ganz schnell. Es wurde eine Falle organisiert, eine besonders große und sichere, von einem Katzennetzwerker extra selbst gebaut. Zwei aktive Mitglieder des Katzennetzwerks kamen in den Garten, um gemeinsam mit anderen Menschen einen „Schlachtplan“ zu entwerfen. Zuerst wurde Mama gefangen, und als diese sich gerade auf einer Pflegestelle in der Nähe von ihrer Kastration erholte, gingen drei von uns Minis in die Falle. Daher wurde beschlossen, die Zeit auf der Pflegestelle zu erweitern, um uns kleine Familie zusammenzuführen und zur Ruhe kommen zu lassen. Zwei Tage später wurden die anderen drei Geschwister gefangen und zu uns gebracht, so waren wir alle wieder vereint. Papa Kuno und Onkel Blacky, der auch in diesem Garten lebt, wurden in den Wochen danach gefangen, kastriert und wieder in den Garten zurückgelassen.

Wir Kleinen fanden die Pflegestelle des Katzennetzwerks toll: Wir durften nach Herzenslust toben, spielen, fressen, bei Mama trinken und alle miteinander kuscheln. Nur Mama Clara war überhaupt nicht glücklich mit dieser Situation. Sie konnte diesem Leben nichts abgewinnen und sehnte sich nach draußen. Die anderen Mitglieder des Katzennetzwerks wurden im Forum mittels eines Tagebuchs auf dem Laufenden gehalten. Dabei konnten wir viele Freunde und Unterstützer finden und etwas ganz Wichtiges: Patentanten. Dank dieser war unsere Versorgung, auch die tierärztliche, gesichert. Bald standen auch unsere Namen fest: Mama wurde getauft auf Clara Elaine und wir Kleinen auf die Namen Lolly, Gavin, Brianna, Feny, Amaro und Nayeli.

Foto: Katzennetzwerk e.V.
Foto: Katzennetzwerk e.V.

Mitte Juli wurde die Entscheidung getroffen, dass Mama Clara wieder in den Garten zurück gehen darf. Die Menschen dort haben sich unsagbar darüber gefreut. Und unsere Mama hat ihr altes Leben wieder aufgenommen, sie kommt auch mehrmals am Tag mit Kuno und Blacky zu den Menschen auf die Terrasse, um zu fressen.

Lolly, Brianna, Gavin und Feny sind eine Woche nach Mamas Auszug in eine andere Pflegestelle gewechselt. Eine Fahrkette wurde organisiert und so konnten alle vier wohlbehalten am 18. Juli in ihrem Zuhause auf Zeit ankommen. Wir, Amaro und Nayeli, sind auf unserer vorherigen Pflegestelle geblieben. Wir trauen uns etwas mehr, die anderen sind deutlich scheuer und es braucht mehr Zeit, damit sie Vertrauen lernen.

Foto: Katzennetzwerk e.V.
Foto: Katzennetzwerk e.V.

Unsere Geschichten sind damit aber noch nicht zu Ende.
Die Katzennetzwerker werden sich weiter für uns engagieren: Finanziell, organisatorisch und vor allem mit ganzem Herzen. Die Pflegedosis auf beiden Stellen werden uns beweisen, dass Menschen durchaus eine gute Erfindung sind. Es werden die passenden Zuhause für uns gesucht. Dafür müssen Inserate geschaltet und gepflegt werden. Sollten sich Interessenten finden, gilt es sich kennenzulernen. Es werden Vorabkontakte vereinbart, und wenn alles passt, dann…

Wir sind jetzt müde, es war anstrengend, das alles zusammenzufassen. Aber bevor wir hier aufhören, möchten wir uns noch bedanken: bei den Menschen, in deren Garten Clara, Kuno und Blacky weiter in Ruhe leben dürfen, bei dem Vorstand des Katzennetzwerks, welcher uns, ohne zu Zögern, zu seinem Projekt erklärt hat, bei unseren Patentanten, bei der Fahrkette, bei unseren Pflegestellen, bei allen, die im Forum mit uns fiebern, uns begleiten und uns schlicht zeigen, dass wir ihnen etwas bedeuten.

Jetzt gehen wir schlafen, träumen von Mama in ihrem Garten und all dem was auf uns wartet.
Seid herzlich gegrüßt von uns, den „Lucky Seven“:
Clara Elaine mit Lolly, Gavin, Brianna, Feny, Amaro und Nayeli“

Foto: Katzennetzwerk e.V.
Foto: Katzennetzwerk e.V.

Leider dürfen nicht alle Fellnasen so aufwachsen. Keine von ihnen hat sich freiwillig dazu entschieden. Sie brauchen Hilfe, sie brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Daher ist es schön, dass sich Menschen in Organisationen wie dem Katzennetzwerk zusammenschließen, um auch Niemandskatzen zu helfen und die Zahl der Streunerkatzen durch Kastrationsprojekte zu reduzieren. Denn letztlich sind es nicht einfach Niemandskatzen, sondern Katzen wie Clara Elaine, Kuno, Blacky und unzählige weitere, die Ihre Hilfe benötigen. Spenden Sie daher durch den Kauf der zoolove-Produkte für das Katzennetzwerk, damit auch zukünftig genug Geld vorhanden ist, um Katzen wie den „Lucky-Seven“ zu helfen.

10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt kommen dem Tierschutz zugute. So kamen in den Monaten Juni und Juli über 11.395 Euro für das Tier Refugium Wegberg zusammen! Schauen Sie sich darum gleich in unserem zoolove-Shop um und unterstützen Sie mit Ihrem Einkauf Tiere, die nicht mit einem warmen Körbchen und einem liebevollen Zuhause gesegnet sind. Weitere Informationen zur Aktion erhalten Sie auch auf unserer Facebook-Fanpage. Weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerks finden Sie auf der Vereinshomepage sowie auf das Facebook-Fanpage des Katzennetzwerks

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