zoolove hilft: Eine Rettungsaktion des Katzennetzwerkes

Sie als zoolove-Kunde haben entschieden: Mit beeindruckender Mehrheit gewann das Katzennetzwerk e.V. die Wahl für die zoolove-Förderung der Monate August und September 2015. In diesem Spendezeitraum kommen 10 Prozent von jedem zoolove-Produkt dem Katzennetzwerk e.V. zugute! Birgit Vorfelder vom Katzennetzwerk erklärt uns anhand einer Rettungsaktion, wie das Katzennetzwerk e.V. funktioniert und wie Ihre Spenden eingesetzt werden.

Hilfsaktion in Quakenbrück Foto: Katzennetzwerk e.V.
Hilfsaktion in Quakenbrück Foto: Katzennetzwerk e.V.

„Um zu verstehen, wie das Katzennetzwerk funktioniert, möchten wir euch als Erstes unsere bisher herausforderndste Aktion vorstellen. Sie brachte uns finanziell, aber auch emotional, an die Grenzen. Trotzdem – oder gerade deswegen – stand für uns ein Aufgeben nie zur Debatte. Wir hatten beschlossen, den Katzen in Quakenbrück zu helfen, also taten wir das auch, allen Widrigkeiten zum Trotz.

Angefangen hatte alles mit dem Hilferuf, den wir von einer Gruppe älterer Leuten aus Quakenbrück erhielten. Dort fütterten sie eine Katzenkolonie in einem Garten, und mittlerweile war diese völlig außer Kontrolle geraten. Die Leute realisierten, dass ihnen das Ganze über den Kopf wuchs, und sie der Lage nicht mehr allein Herr werden konnten, daher wendeten sie sich an den Tierschutz.

Zu Beginn der Hilfsaktion sagten diverse Vereine ihre Unterstützung zu – übrig blieben am Ende das Katzennetzwerk und der Verein Notfälle OS-Land. Beide Vereine wussten da noch nicht, zu was für einem Albtraum sich dieser Garten in Quakenbrück entwickeln würde.

Den Tierschützern vor Ort, die die richtig schwere Arbeit des Anfütterns und Einfangens übernahmen, wurden teilweise von den Gartenbesitzern noch Steine in den Weg gelegt. Die Katzen wurden zum Beispiel, entgegen von Absprachen, gefüttert, obwohl das natürlich kontraproduktiv für die Fangaktion war.

Die Katzen waren zum Teil in einem sehr schlechten Zustand... Foto: Katzennetzwerk e.V.
Die Katzen waren zum Teil in einem sehr schlechten Zustand… Foto: Katzennetzwerk e.V.

Die Katzen waren zum Teil in einem erbarmungswürdigen Zustand. Es stellte sich auch heraus, dass es wesentlich mehr waren, als ursprünglich vermutet, und dass auch sehr viele Kitten dabei waren. Es gestaltete sich teilweise auch außerordentlich schwierig, überhaupt an die Katzen heranzukommen, da der gesamte Garten völlig verwildert war und es zudem noch einen Teich gab, in dem dann auch immer mal wieder eine Katze landete.

Nach und nach konnten alle Katzen eingefangen und kastriert werden – viele von ihnen, die meisten davon Kitten, wurden auf Pflegestellen gebracht. Und dort schlug dann das Schicksal erbarmungslos zu. Nacheinander verstarben mehrere Kitten an FIP (Feline Infektiöse Peritonitis), dieser hinterhältigen, unheilbaren Krankheit. Wir vermuten, dass der Ausbruch durch die Gegebenheiten im Quakenbrücker Garten – Inzucht, Mangelernährung, etc. begünstigt wurden – wissen können wir es natürlich nicht, da die Ursachen sowie die Ansteckung von FIP nach wie vor unklar sind.

Unser tiefster Respekt, aber auch unser tiefstes Mitgefühl, gilt den Tierschützern, die vor Ort Bewundernswertes geleistet haben. Für sie muss der Gedanke, Katzen, die sie gerettet haben, dann doch noch an den Tod zu verlieren, ganz besonders schlimm sein. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für alle Pflegestellen, die sich aufopferungsvoll um die ihnen anvertrauten Schützlinge gekümmert haben bzw. noch kümmern.

Es wurde während der gesamten Hilfsaktion und darüber hinaus von allen Beteiligten so hart gekämpft, so sehr gehofft, so viel positive Energie gesendet – und trotzdem musste am Ende mancher Kampf verloren gegeben werden. Gerettet, um zu sterben, eine ganz bittere Erkenntnis…

Das Katzennetzwerk setzt sich für eine bundesweite Kastrationspflicht ein. Foto: Katzennetzwerk e.V.
Das Katzennetzwerk setzt sich für eine bundesweite Kastrationspflicht ein. Foto: Katzennetzwerk e.V.

Quakenbrück zeigt wieder einmal eindringlich, wie dringend notwendig eine bundesweite Kastrationspflicht ist. Wir hoffen sehr, dass sich in dieser Richtung endlich etwas tut.

Was wir uns wirklich von Herzen wünschen würden, wäre ein Für-immer-Zuhause für die Quakenbrück-Katzen, die aktuell noch auf Pflegestellen sitzen. Damit zumindest für einige von ihnen der Albtraum dann doch noch zum Traumleben wird.“

katzennetzwerk_logo

Wie uns das Katzennetzwerk e.V. mitteilte, suchen aktuell noch Max und Schnüss nach einem schönen Zuhause, ebenso Beau und Buddy. Weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerks finden Sie auf der Vereinshomepage sowie auf das Facebook-Fanpage des Katzennetzwerks!

10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt kommen dem Tierschutz zugute. So kamen in der ersten Hälfte des Jahres 2015 bereits über 40.000 Euro für den guten Zweck zusammen! Schauen Sie sich darum gleich in unserem zoolove-Shop um! Weitere Informationen zur Aktion erhalten Sie auch auf unserer Facebook-Fanpage.

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