zoolove hilft: Vorstellung des Leygrafenhofes

Mit Ihren Einkäufen der zooplus-exklusiven Marke „zoolove by zooplus“ unterstützen Sie den Tierschutz: 10 Prozent von jedem verkauften zoolove-Produkt kommen bedürftigen Tieren zugute. Alle zwei Monate wählen Sie eine neue Organisation. In der ersten Märzwoche ist es wieder soweit, dann startet die Abstimmung für den nächsten Spendenempfänger! Wir möchten Ihnen die teilnehmenden Vereine der Endrunde schon vor der eigentlichen Abstimmung vorstellen. Heute haben wir mit Beate Laporta vom Tierheim Leygrafenhof gesprochen.

LeygrafenhofFrau Laporta und ihr Mann führen den Leygrafenhof als kleines privates Tierheim und unterstützen zudem bedürftige Hunde im Ausland.

Könnten Sie uns Ihren Verein und Ihr Vereinsziel kurz vorstellen?
Ich selber kümmere mich schon über 30 Jahre um Hunde. Mein Ziel war es auf einem eigenen Hof Hunde zu sozialisieren und in ihre neue Familien zu begleiten.
Mit meinem jetzigen Mann haben wir den Schritt gewagt und einen Hof gekauft, nachdem unsere Kinder ausgezogen waren und auf eigenen Füßen stehen. Seit 2011 sind wir ein eingetragener Verein. Umbaumaßnahmen, Zäune ziehen, Tierarztkosten und alles weitere rund um unsere Schützlinge kostet enorm viel Geld.

Den Leygrafenhof führen Sie als privates Tierheim. Das hört sich nach einer Menge Arbeit und Verantwortung an… Wie sieht Ihr Alltag aus?
Mein Alltag fängt um 7 Uhr an und hört erst spät abends um 23 Uhr auf. Die Hunde brauchen meine ganze Aufmerksamkeit. Eine derart große Hundegruppe muss man leiten, damit es nicht zu Streitigkeiten und Beißereien kommt. Alle Hunde wollen genährt, gepflegt, bespaßt und erzogen werden. Zwischendurch wird auf dem Hof gearbeitet. Wir sind noch lange nicht mit dem Umbau fertig.

Laut eigener Aussage sind Sie auch im Auslandstierschutz aktiv. Was hat Sie dazu bewegt, sich neben Ihrer Arbeit auf dem Leygrafenhof auch für andere Tierheime zu engagieren?
Lange habe ich nur Futter- und Sachspenden für das Ausland gesammelt und an hilfsbedürftige Stellen weitergeleitet. Meine Freundin und ihre Familie unterstützen aber schon viele Jahre das spanische Tierheim Triple A und die dort wohnenden 250 Katzen und etwa 400 Hunde. Schließlich durften die ersten Fellnasen von dort aus zu uns. Für sie war es meistens die erste Erfahrung eines Lebens mit Familienanschluss. Da wir vom Veterinäramt nur für die Aufnahme von zehn Tierheimhunden zusätzlich zu unseren sechs eigenen Hunden zugelassen sind, ist die Aufnahme aber leider begrenzt.

Bei meinen Auslandsreisen habe ich viel Elend gesehen. Besonders in Rumänien geht es Straßenhunden sehr schlecht. Darum entschied ich mich, primär in Spanien und Rumänien zu helfen. Im letzten Jahr wurde darum der Verein Angels4Animals Rescue in Rumänien/Timisoara als Partnerverein des Leygrafenhofes gegründet. Derzeit betreuen wir auf mehreren Pflegestellen ca. 100 Hunde und befreien immer wieder Hunde aus der dortigen Tötung – das Ziel ist aber der Bau eines eigenen Tierheims in Timisoara.

Wir möchten zum einen den Tieren helfen, indem wir Futter- und Sachspenden sammeln und weiterleiten. Wir unterstützen Kastrationen, um der tierischen Überpopulation entgegenzuwirken. Dazu gehört auch die Aufklärung der Menschen vor Ort. Es ist ein anstrengender und langer Weg in jedem Land, denn oft fehlt das Verständnis der Notwendigkeit einer Kastration und die wirklich arme Bevölkerung außerhalb der Großstädte scheut sich, Hilfe anzunehmen… Die Straßenhunde sind darum ein über Jahre ignoriertes Problem in vielen Ländern, was nun gerade im Ostblock zu immensen Tötungen auf grausamste Weise führt. Im Rumänien herrscht zwar seit dem 1. Januar 2015 eine Kastrationspflicht, dort werden dennoch weiterhin viele Tiere ausgesetzt.

Wer mal ein italienisches Canile oder ein rumänisches Shelter oder ähnliches gesehen hat, wer die Schreie misshandelter Hunde gehört oder schwer verletzte Tiere sieht und zum Tierarzt bringt, der möchte sich engagieren.

Das Logo des Leygrafenhofes: Ein Rückzugsort für Hunde in Not.
Das Logo des Leygrafenhofes: Ein Rückzugsort für Hunde in Not.

Wie viele Mitglieder und Mitarbeiter haben Sie aktuell?
Wir sind nur ein ganz kleiner Verein mit derzeit 11 Mitgliedern. Unsere finanzielle Lage ist leider nicht gut genug, um Mitarbeiter einstellen zu können.

Wofür würden Sie eine potentielle zoolove-Spende einsetzen?
Wir sind gerade dabei, zwei Hundehäuser fertigzustellen. Eines der Häuser soll eine Gruppe von fünf bis sieben Hunden beherbergen, hier fehlen noch Elektronik und eine Decke. Das zweite, ein ehemaliges Backhaus, wurde in vier Zimmer unterteilt, um einzelne, unverträgliche Tiere unterbringen zu können. Hier fehlt die Außenzwingeranlage mit einer zugehörigen Betonplatte.

Wir würden jeden Euro einsetzen, um beide Häuser vom Veterinäramt zulassen zu können. Gäbe es einen festen Mitarbeiter, könnten wir auch mehr Hunde betreuen.

Vielen Dank für Ihr Engagement und die Beantwortung unserer Fragen!

zoolove by zooplus“ freut sich sehr, schon bald mit Ihrer Hilfe einen weiteren Tierschutzverein unterstützen zu können! Helfen auch Sie: 10 Prozent des Verkaufspreises jedes zoolove-Produktes kommen dem guten Zweck zugute. So kamen über 17.000 Euro für den ersten Spendenempfänger, die Tiertafel München, zusammen! Von Januar bis einschließlich März unterstützen Sie das Omihunde-Netzwerk und seine Arbeit für ältere Tierhalter und Seniorenhunde.

Besuchen Sie gleich unseren zoolove-Markenshop!
Weitere Information zu zoolove erhalten Sie auch auf unserer Facebook-Fanpage. Dort startet auch in der ersten Märzwoche die Abstimmung für den nächsten Spendenempfänger – der Leygrafenhof ist einer von fünf Finalisten!

2 Replies to “zoolove hilft: Vorstellung des Leygrafenhofes”

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