Die Harnwege der Katze – Vorbeugen ist besser als Heilen

Kaum eine Verdachtsdiagnose ist für den Tierarzt eindeutiger zu stellen. Die Symptome bei Harnsteinen bzw. Harnwegserkrankungen sind zumeist schon telefonisch klar zu identifizieren, da sie für diesen Erkrankungskomplex spezifisch sind. Doch es gibt auch Möglichkeiten diese Erkrankungen vorzubeugen.

Was sind die Ursachen?
Harnsteine bzw. Harnwegserkrankungen können viele Ursachen haben, wie Übergewicht, bewegungsarme Lebensweise bei Wohnungskatzen, sowie Kastration. Weiterhin spielen eine zu geringen Anzahl an Katzentoiletten in Mehrkatzenhaushalten, die erhöhte Anfälligkeit bestimmter Katzenrassen, Harnwegsinfektionen wie auch Ernährungsfehler eine wichtige Rolle. Es kommt zur Bildung von mineralischen Kristallen, Steinen oder Pfropfen in den unteren harnableitenden Wegen. Die Pfropfen bestehen aus Zellresten, Blut, Entzündungszellen und möglicherweise kristallinem Material, wobei Struvit (=Magnesium-Ammonium-Phosphat) der vorherrschende Mineralstofftyp ist.

Allgemeiner Risikofaktor
Die Übersättigung des Harns ist die treibende Kraft hinter der Bildung von Kristallen im Harntrakt. Die Anwendung spezieller Analysemethoden wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Humanmedizin genutzt. Diese helfen bei der Entwicklung moderner Rezepturen, die gegen alle relevanten Harnsteine eine Vorbeugung und bei Struvitsteinen aber auch eine Therapie ermöglichen. Die Einschätzung des Kristallisationspotenzials des Harns mit Hilfe eines durch Analysemethode ermittelten Zahlenwertes (relative Übersättigung, engl. Relative Super Saturation = RSS-Wert) weist die Sättigung des Urins mit steinbildenden Stoffen aus.

URINARY CARE macht Vorbeugen einfacher

URINARY CARE von ROYAL CANIN
URINARY CARE macht Vorbeugen einfacher

Die Vorbeugung von Struvit- und Oxalatsteinen und Harnröhrenpfrofen kann mit den neuen URINARY CARE Produkten nachweislich unterstützt werden. Dies wird durch eine optimale Zusammensetzung der Nahrung mit einem RSS-Wert erreicht, der der (Neu-)Bildung von Struvit- und Kalziumoxalatkristallen entgegenwirkt.

Bei der idiopathischen Blasenentzündung hingegen, bei denen man eine angeborene Anfälligkeit vermutet und deren Symptome sich dann zeigen, wenn die Katze Stress (beispielsweise durch Umzug, einem neuem Mitbewohner etc.) ausgesetzt ist, als auch bei infektiösen Entzündungen des Harntraktes ist eine Vorbeugung schwierig und liegt immer im Bereich des Tierarztes.

Alarmsignal
Zeigt Ihre Katze typische, bereits vorher erwähnte Symptome einer Erkrankung der ableitenden Harnwege, müssen Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Ihr Tierarzt wird anhand des Vorberichtes und der klinischen Untersuchung (äußerliches Betrachten, Abtasten, Rasse, Geschlecht) eine Blutuntersuchung, Röntgen oder Ultraschall durchführen.

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