Tierheimtiere – Gutes aus zweiter Hand?

DOG and CATLange galt der Mythos, dass Tierheimtiere menschenscheu, sensibel und generell „gestört“ seien. Schließlich haben sie doch Schlimmes erlebt und vor allem negative Erfahrungen mit Menschen gemacht – oder?

Die Gründe, warum ein Tier im Tierheim landet, sind vielfältig. Ja, Sie finden garantiert auch das ein oder andere übersensible Tier, das vorwiegend schlechte Erfahrungen mit Zweibeinern gemacht hat, oder menschenscheue Streuner im Tierschutz. Das ist allerdings nicht die Regel. „Die Gründe sind so vielfältig wie unsere Tiere: Umzug, eine plötzlich auftretende Allergie, neuer Beruf, keine Lust oder keine Zeit mehr. Tierbesitzer werden mit dem Tier nicht fertig oder haben kein Geld mehr“ verrät das Tierheim München auf seiner Homepage. Dazu kommt, dass die meisten Tierheime in Deutschland keine Abstellgleise sind. „Unser Tierheim ist kein trauriger Platz, an dem die Tiere leiden“, so das Tierheim. Ganz im Gegenteil: „Die Tiere werden von Pflegern und Tierärzten betreut und erhalten, falls notwendig, auch tierpsychologische Hilfe. Gassigeher sorgen dafür, dass unsere Hunde nahezu täglich zu einem Spaziergang kommen und Katzenfreunde verteilen Streicheleinheiten.“ Für manche ehemalige Bauernhofkatzen oder Straßenhunde „ist das Tierheim sogar das erste, richtige Zuhause mit liebevoller Pflege und regelmäßigem Futter.“ Mit der richtigen Pflege werden auch diese Tiere in der Regel zu menschenfreundlichen Genossen.

Sie sehen: Tierheimtiere sind absolut keine traurigen Gestalten! Das können Halter von Tierheimhunden, ehemaligen Streunerkatzen und sogar Kleintieren aus dem Tierschutz tagtäglich erleben und bestätigen. Auch, wenn diese Tiere eine Zeitlang kein gutes Zuhause haben, haben sie das Vertrauen in den Menschen nie verloren und sind in den meisten Fällen überaus dankbar, einen warmen Schlafplatz, gutes Futter und einen Menschen, der sich um sie kümmert, zu haben.

Doch damit Tiere aus schlechten Verhältnissen die Chance haben, ein neues Zuhause zu finden, sind sie auf gute Tierheime angewiesen – und das kostet Geld. Viele Organisationen finanzieren sich ausschließlich durch Spenden, während die zuständigen Mitarbeiter ehrenamtlich arbeiten. Darum hat zooplus die Charity-Marke „zoolove by zooplus“ ins Leben gerufen. Zehn Prozent des Verkaufspreises jedes zoolove-Produktes kommen dem Tierschutz zugute. Schauen Sie gleich auf unsere Facebook Fanpage und stimmen Sie ab, wer der nächste Empfänger unserer zoolove-Spende sein soll!

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