Neeein eine schwarze Katze!

Sind Sie abergläubisch?

Die “schwarze Katze” war seit jeher Quelle für jegliche Art von Aberglauben. In den meisten Fällen wurde sie mit Unglück in Verbindung gebracht. Den “Möhrchen” lastete immer ein Hauch von Zauberei und Teufelswesen an. Hexen, die auf einem Besen auf den Brocken ritten, wurden mit schwarzen Katzen auf der Schulter dargestellt. Lief eine schwarze Katze dann auch noch von links nach rechts über die Straße, dann war der Tag dem Unglück geweiht!

Wahre Seltenheit

Der schwarzen Katze werden zahlreiche Dinge nachgesagte und auch heute noch flößt sie abergläubischen Menschen Furcht ein. Dabei sind total schwarze Katzen eigentlich eine Seltenheit. Neun von zehn schwarzen Samtpfoten sind gar nicht schwarz, denn irgendwo auf ihrer Brust sind immer weiße Haare zu finden – und sei die Stelle noch so klein! Dieses Zeichen wird sogar als “Engelsmarke” oder “Gottesfinger” bezeichnet. Ehe man also von seiner schwarzen Katze spricht, sollte man ganz genau nachschauen! (Bei ganz schwarzen Katzen wird dagegen oft “Silber” als Farbbezeichnung angegeben).

Glücksbringerin

Doch ist nicht nur negativer Aberglaube mit der schwarzen Katze verbunden. So hat sie beispielsweise in der Provence und in den Alpenregionen eine ganz besondere Stellung. Hier wird sie nicht gemieden – ganz im Gegenteil, sie erhält eine außergewöhnliche Behandlung, denn laut der Tradition wird sie denjenigen, der sie bei sich zu Hause aufnimmt, zu großem Reichtum bringen.

Schwarze Edelkatzen

Heute hat sich das Bild gewandelt. Zwar gibt es noch Menschen, die bei schwarzen Katzen eine Gänsehaut bekommen. Doch bei Edelkatzen ist die Farbe erwünscht. So wie beispielsweise bei den schlanken Orientalen die Farbe “Ebony”, die dem dunklen Ebenholz entspricht oder der “Bombay”, bei der das schwarze Haarkleid Rassenmerkmal ist.

Quelle:CN

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