Vereinbarkeit von Hund und Beruf: Tipps für jobsuchende Hundehalter

iStock_000015707997XSmallZwischen Team-Meeting und Telefonkonferenz eine Runde mit dem Hund spielen – das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Denn die Vereinbarkeit von Beruf und Heimtier ist Tierbesitzern oft genauso wichtig, wie die Möglichkeit, Arbeits- und Familienleben unter einen Hut zu bekommen. Mit einer gezielten Stellensuche und offener Thematisierung ihres Wunsches können Hundebesitzer bei beruflicher Neuorientierung durchaus den Traumjob mit hundefreundlichem Arbeitgeber finden.

„Der ‚Kollege Hund‘ sollte zunächst einmal verträglich und gut erzogen sein“, erklärt Sabine Dinkel, Beraterin aus Hamburg. „Ebenfalls wichtig ist es, dass der Hund alleine an seinem festen Platz bleiben kann und seinem Menschen nicht auf Schritt und Tritt folgt“, ergänzt die Expertin, die ihre Basset-Hündin Wilma selbst gerne mit zur Arbeit nimmt.

Sind diese Punkte gegeben, kann die Jobsuche gezielt beginnen. Die Karriereberaterin empfiehlt, sich erst einmal Firmen anzusehen, die selbst etwas mit Tieren zu tun haben: zum Beispiel Futterhersteller, Großhändler für Tierbedarf oder Tierkliniken. „Häufig trifft man zudem in jungen Unternehmen sowie kreativen Bereichen wie Werbung, PR oder Design auf ‚Hunde-Kollegen’“, weiß Dinkel zu berichten. „Auch viele Friseure sind hundeaffin.“ Ist noch nicht das Passende dabei, lohnt sich ein Blick auf spezielle Jobportale wie
www.jobs-mit-hund.com. Hier finden Hundebesitzer exklusive Stellenangebote.

Im nächsten Schritt – dem Vorstellungsgespräch – rät Dinkel Bewerbern, den Arbeitgeber ganz offen darauf anzusprechen, ob und welche Möglichkeiten bestehen, einen Hund an den Arbeitsplatz mitzubringen. „Dann ist es gut, ein Foto seines Hundes dabei zu haben, das bei Interesse vorgezeigt werden kann.“ Im Gespräch kann der Jobsuchende außerdem Argumente ins Feld führen, welche positiven Auswirkungen ein Hund am Arbeitsplatz auf ein gutes Betriebsklima hat, erklärt die Expertin: „Es ist inzwischen bekannt, dass Hunde eine entspannende Wirkung haben – sie bringen uns wieder zum Lachen und sorgen für das nötige Quäntchen Harmonie und Geborgenheit, das viele Menschen am Arbeitsplatz vermissen.“

Der neue Arbeitgeber ist vom Bewerber mit dem ‚Kollegen Hund‘ überzeugt, aber was sagen die neuen Kollegen? „Idealerweise sollten alle im unmittelbaren Umfeld Arbeitenden mit dem Hund einverstanden sein“, betont Dinkel. Sollte es Vorbehalte geben, rät die Expertin Hundebesitzern, von sich aus Kompromisse vorzuschlagen: „Man könnte überlegen, den Hund nicht jeden Tag mitzubringen und tageweise eine Hundebetreuung zu organisieren.“

Quelle:IVH

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