Trinkt meine Katze genug?

2013_05_Trinkbrunnen_Katze_TopPic_DEDie Katze ist ursprünglich ein Wüstentier und nimmt so einen Großteil des benötigten Wassers über die Nahrung auf. Trockenfutter gibt kein Wasser ab – die Katze muss also viel mehr Wasser aufnehmen, als dies bei einer reinen Nassfütterung nötig wäre.Trinkt die Katze zu wenig, konzentriert sich der Harn, die Bildung von Nierensteinen, Harngries und weitere Erkrankungen des Ausscheidungssystems werden begünstigt. Dagegen hilft nur eins: Wasser. Doch wie bringen Sie Ihre Katze dazu, mehr Wasser aufzunehmen, als ihr Körper ihr sagt?

Eine erwachsene Katze hat einen Flüssigkeitsbedarf von etwa 50 Millilitern täglich pro Kilogramm Körpergewicht, eine 4 kg schwere Katze müsste so 200 Milliliter Feuchtigkeit täglich aufnehmen. Das heißt nicht, dass die Katze ein Glas voll Wasser trinken muss – bei einer reinen Nassfütterung deckt die Katze einen Großteil des Bedarfs über die Futteraufnahme. Doch nicht immer frisst der Sofatiger das Futter, das Herrchen und Frauchen mit viel Liebe in den Napf füllen. Jeder, der mit Katzen zusammenlebt, weiß aber ein Lied davon zu singen, dass diese nicht nur in Sachen Futter sehr heikel sind. Nein, die Miezen trinken auch nicht jedes Wasser aus jeder beliebigen Schale. Die Wasserschale neben dem Futternapf wird gekonnt ignoriert – dafür ist das abgestandene Blumenwasser, das Frauchen heute Morgen entsorgen wollte, umso interessanter.

Wer wenige Grundregeln beachtet, kann aber leicht dafür sorgen, dass die Fellnase genug Wasser aufnimmt und damit die Gefahr für eine Erkrankung der Ausscheidungsorgane sinkt.

  • Der richtige Platz für den Wassernapf

Das Wasser sollte nie direkt neben dem Futter stehen. Auch, wenn Essen und Trinken für uns Menschen zusammengehört, sieht unsere Katze das nicht so. Sie ist vom Kopf her immer noch ein kleines Wildtier – und wo findet man in der Wildnis Futter- und Wasserstelle genau nebeneinander?

  • Nicht zu kalt, nicht zu frisch

Frisches Wasser aus dem Wasserhahn schmeckt für viele Katzen aufgrund des leichten Chlorgeschmackes unangenehm. Eiskaltes Wasser reizt zudem den empfindlichen Katzenmagen. Lassen Sie das Wasser ruhig ein paar Stunden stehen, dann hat es Raumtemperatur und schmeckt gleich viel natürlicher!

  • Auswahl ist die halbe Miete

Verteilen Sie mehrere Wasserschalen über die gesamte Wohnung. Vielleicht nimmt Ihre Katze ja ab und zu einen kleinen Schluck? Dem Raumklima schadet es auch nicht.

Doch was ist, wenn die Katze trotz all dieser Tipps partout nicht trinken will? Gerade für mäkelige Trinker ist „bewegtes“ Wasser sehr interessant. Helfen können auch ein Katzenbrunnen oder eine Katzentränke zum Beispiel von Catit oder Fresh Flow– hier hat die Katze gleich viel mehr Spaß an der Wasseraufnahme. Trinkbrunnen gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Ausführungen und Größen für jeden Geschmack, Filter reinigen zudem das Leitungswasser und reduzieren den Kalkgehalt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*