Der Personalausweis für die Hauskatze: Katze chippen – warum?

CAT04Selbst Hauskatzen können einmal durch das Fenster entwischen und verloren gehen. Doch wie kann das Tier von einem eventuellen Finder identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden? Die meisten Katzenfreunde setzen darum seit Jahren auf eine eindeutige Markierung via Tätowierung oder Microchip.

Während die Tätowierung im Ohr für die Katze sehr schmerzhaft ist und unter Narkose durchgeführt werden muss, ist die elektronische Markierung via Microchip völlig schmerzfrei und kann auch ohne Narkose erfolgen. Der reiskorngroße Chip wird dem Tier mit einer speziellen Spritze in die Schulter implantiert, verbleibt ein Leben lang im Katzenkörper und verblasst im Gegensatz zu einer Tätowierung nicht. Selbst, wenn der Microchip im Bindegewege wandert und seine Ort ändert, ist dies für die Katze schmerzlos und ungefährlich: Der Microchip ist mit Bioglas ummantelt, das auch in der Humanmedizin verwendet wird. Der Chip selber stört die Katze nicht und funkt nur bei Kontakt mit dem passenden Ablesegerät – es besteht also keine Gefahr für das Tier.

Wird die Katze gefunden, kann der Chip mit der entsprechenden Identifikationsnummer durch ein spezielles Gerät von einen Tierarzt ausgelesen werden. Ist Tier bei einer Tiernotrufzentrale wie Tasso oder dem Deutschen Haustierregister registriert, kann es schnell identifiziert und seinem Besitzer zurückgeführt werden. Dabei ist die kostenlose Registrierung bei einem Haustierregister besonders wichtig – denn ohne Registrierung kann auch bei Tieren mit Microchip keine Zuordnung vorgenommen werden! Die Daten werden natürlich streng vertraulich behandelt und stehen nur den Behörden und Tierärzten zur Einsicht zur Verfügung.

Für Rassekatzen oder bei Auslandsaufenthalten ist die elektrische Markierung mittlerweile sogar Pflicht, um Tiere eindeutig zu identifizieren und Imfpungen sowie eventuelle Krankheiten nachhalten zu können. Und der Chip hat auch andere Vorteile: Mittlerweile gibt es sogar Katzenklappen, die erst nach Kontakt mit den entsprechenden Chip öffnen. Bei der SureFlap Mikrochip Katzenklappe zum Beispiel wird diese Nummer als Zugangskontrolle für Ihre Katze oder andere Haustiere verwendet. Die Katzenklappe lässt so nur das eigene gechipte Tier ins Haus – andere Tiere oder fremde Katzen, Hunde oder Marder bleiben draußen. Auf die gefährliche Verwendung eines Chip-Halsbandes bei Freigängerkatzen kann verzichtet werden!

Ein Microchip hat viele Vorteile für Tier und Mensch. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über eine eindeutige Markierung Ihres Tieres!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.