Info vom Tierarzt: Zahnpflege bei Hunden

2013_02_Dental_720x720px_DEWer kennt es nicht? Der sorgenvolle Blick des Tierarztes nachdem er die Maulhöhle kontrolliert hat, der Termin für die Zahnsteinentfernung aufgrund einer sogenannten paradontalen Erkrankung, und die sich daraus ergebenden Kosten.

Was sind paradontale Erkrankungen?

Man versteht darunter das Ergebnis entzündlicher Reaktionen aufgrund von Plaque und bakterielle Besiedelung in der Maulhöle des Hundes.
Was versteht man unter Zahnplaque?

Plaque ist ein Biofilm auf der Zahnoberfläche zusammengesetzt aus Bakterien und deren Stoffwechselprodukten, Speichelbestandteilen, normalen Abbauprodukten aus der Maulhöhle und manchmal auch Epithel und Entzündungszellen. Aus mineralisierter Plaque entsteht schließlich Zahnstein.

Welche Möglichkeiten hat der Tierbesitzer?

Dem Hundebesitzer sind keinesfalls die Hände gebunden. Im Gegenteil, er kann durch routinemäßige Kontrolle der Maulhöhle des Hundes präventive Arbeit leisten. Der Tierbesitzer ist für die orale Hygiene verantwortlich und kann durch die Heim- oder häusliche Zahnpflege die Ansammlung von Plaque auf der Zahnoberfläche entfernen, oder zumindest so verringern, dass eine parodontale Gesundheit aufrechterhalten werden kann.
Das anfänglich belächelte Zähneputzen beim Hund setzt sich mehr und mehr durch, da viele Hundebesitzer über die Ursache (dentale Plaque) und die Auswirkung (Beschwerden, Schmerzen, chronischer Infektionsherd, Zahnverlust die Möglichkeit einer generalisierten Erkrankung) paradontaler Erkrankungen informiert sind. Mit einem entsprechenden Kausnack können Sie Ihrem Tier bei der richtigen Zahnpflege helfen. Das geförderte Kauen dient nicht nur der Reinigung der Zähne, sondern auch der Stärkung der Gebissmuskulatur. Zahnpflegesnacks können außerdem als Spiel- und Beschäftigungsmittel verwendet werden.

Welche Zahnputztechnik sollte angewendet werden?

Es gibt keine einzige korrekte Methode des Zähneputzens bei Hunden. Es wird immer eine individuell geeignete Methode gefunden, um die Hundeplaque zuverlässig zu entfernen, ohne die Hundezähne und das Hundezahnfleisch zu verletzen. In den meisten Fällen wird eine Kombination von rotierender und pendelnder Bürstentechnik den Anforderungen gerecht werden. Zähne und Zahnfleisch werden dabei mit kreisförmigen oder seitwärts gerichteten Bewegungen gereinigt. Die kreisende Bewegung soll sicherstellen, dass alle Spalten und Winkel an den Zähnen und um die Zähne herum gereinigt werden.

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One Reply to “Info vom Tierarzt: Zahnpflege bei Hunden”

  1. Ich finde es ganz wichtig, mit der Zahnpflege des Hundes schon recht früh zu beginnen. Für meinen Hund habe ich verschiedene „Mittelchen “ zur Auswahl. So gibt es 1x die Woche einen Kauknochen, mehrmals die Woche gibt es Zahnpflege Sticks und auch das Zähneputzen steht auf dem Plan.
    Zudem haben wir unserer Maus schon als Sie Welpe war angewöhnt, dass sie sich ins Maul gucken lässt. Viele Hunde mögen das nicht, aber -wie ihr in eurem Artikel schreibt- ist es sehr wichtig, ab und an einen Kontrollblick in den Mund des Hundes zu werfen.

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