Katzenrassen

Im Gegensatz zum Hund, der schon früh je nach seiner Aufgabe als Jagd-, Hetz-, Hüte-, Dachs- oder Vorstehhund gezielt gezüchtet wurde, hatten Katzen seit jeher nur zwei Aufgaben: Sie waren Mäusejäger und seit dem Barock Heimtier und Prestigeobjekt für die reiche Oberschicht.

Schon im 17. Jahrhundert wurden aber langhaarige Katzenschönheiten aus Persien bekannt – nach und nach wurden Hauskatzen mit bestimmten Merkmalen gezielt verpaart, um besonders schöne Tiere mit weichem Fell, langen Beinen oder besonders auffälligen Augen herauszuzüchten. Eine systematische Katzenzucht gibt es aber erst seit etwa 150 Jahren. Katzenzuchtvereine und Dachverbände überwachen die Rassenstandards, zur Zucht zugelassen werden nur Tiere, die die gewünschten Rassemerkmale aufweisen. So werden gezielt Katzen mit einem Rassestandard verpaart, spontan auftretende Mutationen wie zum Beispiel bei der Manx-Katze mit kurze Beinen weitergezüchtet oder sogar Wildkatzenrassen eingekreuzt (Bengal- oder Savannah-Katze). Das Züchten von Tieren mit Gen-Defekt wie bei der Scottish Fold mit gefalteten Ohren oder der haarlosen Shynx kann aber auch einen negativen Effekt auf die Gesundheit der Tiere haben – viele Zuchten sind darum aus tierschutzrechtlichen Gesichtspunkten bedenklich.

Doch genug von der grauen Theorie: Welche Katzenrassen gibt es, welche Katze ist für welchen Menschen geeignet? Mittlerweile gibt es unzählige Katzenrassen aus aller Welt – sie alle aufzuzählen wäre fast unmöglich.

Hier ein paar Beispiele der bekanntesten Katzenrassen:

Perserkatzen:

Perserkatzen sind Langhaarkatzen, die türkische Katzen als Urahnen haben. Aber wann und wie die ersten Perserkatzen nach Europa gebracht worden sind, ist bis heute unklar: Die ersten Tiere dürften nach Schätzungen Anfang des 17. Jahrhunderts nach Italien oder Frankreich gebracht worden sein.

Mehr Informationen über Perserkatzen gibt es in unserem Katzenmagazin.

British Kurzhaar:

Die Britisch Kurzhaar Katze hat, wie der Name schon sagt, ihre Wurzeln in England, aber die Holländer trugen ebenfalls viel zu der Weiterentwicklung der Rasse bei. In die knuddeligen und verschmusten British Kurzhaarkätzchen (BKH) muss man sich einfach verlieben. Ihr Fan Club ist gigantisch und sie stehen nicht ohne Grund weit oben in der Beliebtheitsskala der Rassekatzen.

Mehr Informationen über British Kurzhaar Katzen gibt es in unserem Katzenmagazin.

Europäisch Kurzhaar:

Kaum zu glauben aber wahr: Auch die Europäisch Kurzhaar ist eine Katzenrasse. Nicht jede Bauernhofkatze unbekannten Ursprungs ist aber eine EKH – denn auch diese Rasse hat besondere Rassestandards, denen die Zuchttiere genügen müssen.

Mehr Informationen über Europäisch Kurzhaar Katzen gibt es in unserem Katzenmagazin.

Maine Coon:

Die Maine Coon ist mittlerweile zu einer der beliebtesten Katzenrasse der Welt geworden und erfreut sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Dies ist wohl auf ihre Natürlichkeit, Robustheit und ihren tollen Charakter zurückzuführen.

Mehr Informationen über Maine Coon  gibt es in unserem Katzenmagazin.

Siamkatzen:

Die Siam ist neben der Perserkatze eine der ältesten und bekanntesten Katzenrassen. Der Ursprung der Rasse ist eine damals recht weit verbreitete Mutation, die vor über 500 Jahren auftrat und ihren Ursprung in Asien, nämlich Siam, dem heutigen Thailand, hat. Siamkatzen haben ihren Weg in den westlichen Teil der Welt erst im späten 19. Jahrhundert gefunden und wurden hauptsächlich an Königshöfen als Statussymbol gehalten.

Mehr Informationen über Siamkatzen gibt es in unserem Katzenmagazin.

Norwegische Waldkatzen:

Die Norwegische Waldkatze ist eine Hauskatze, die den Wildkatzen sehr nahe steht, sie wird daher den „natürlichen Rassen“ zugeordnet. Sie wird manchmal auch kurz als Norweger bezeichnet.

Mehr Informationen über die Norwegische Waldkatze gibt es in unseremKatzenmagazin.

Sphynx:

Die Sphynx ist eine haarlose Katze, die in den letzten Jahren stetig an Beliebtheit zugenommen hat.

Mehr Informationen über Sphynx gibt es in unseremKatzenmagazin.

Scottish Fold:

Katzen mit Faltohren wurden bereits im 19. Jahrhundert in China und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England beschrieben. Die Geschichte der Scottish Fold als Katzenrasse begann 1963 mit dem Wurf von 5 Welpen mit Faltohren aus einer Verpaarung eines faltohrigen Katers und einer Britisch Kurzhaar Katze. Die Katzenrasse Scottish Fold entstand daher durch züchterische Bemühungen ab Anfang der 60er-Jahre in Großbritannien.

Mehr Informationen über Scottish Fold gibt es in unserem Katzenmagazin.

Savannah Katzen

Die Savannah ist eine relativ junge Katzenrasse, die durch ihre auffällige Fellfarbe mittlerweile zu einer Modekatze und nicht selten zu einem Prestigeobjekt geworden ist. Benannt ist die Savannah Katze nach dem Lebensraum des Servals – der Savanne in Afrika

Mehr Informationen über Savannah Katze gibt es in unserem Katzenmagazin.

Ragdoll

Ragdoll bedeutet auf Deutsch „Stoffpuppe“. Der Name kommt daher, dass sich die Ragdoll Katzen einfach schlaff hängen lassen, wenn man sie hoch nimmt – wie eine aus Stofffetzen gefertigte Lumpenpuppe.

Mehr Informationen über Ragdoll gibt es in unserem Katzenmagazin.

Welche Katzenrassen gefallen Ihnen am Besten?

 

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