Tierbetreuung in der Urlaubszeit

Nur selten können wir unsere Vierbeiner mit in den Urlaub nehmen. Zum einen bekommen vielen Tieren lange Flüge oder Autofahrten nicht besonders gut, zum anderen müssen auch die Vorschriften der Hotelanlagen beachtet werden, die oftmals die Mitnahme von Haustieren verbieten. Katzen sind darüber hinaus sehr orts- und weniger personengebunden wie beispielsweise Hunde, daher sollte man vor allem Samtpfoten nicht in den Urlaub mitnehmen. Nager und Vögel eignen sich ebenso wenig für gemeinsame Reisen, da sie für Temperaturschwankungen und Stress nicht robust genug sind.

Doch was tun, wenn Hund, Katze oder Nager nicht mit in den Urlaub kann?

Jedes Jahr werden knapp 70.000 Haustiere von ihren Besitzern ausgesetzt, da nicht frühzeitig an die geeignete Unterbringung gedacht wurde. Die meisten davon landen in Tierheimen und vor allem in der Ferienzeit ist daher ein Großteil der Tierheime überfüllt und stoßen an die Grenzen ihrer Kapazität.

Wir möchten Ihnen heute einige Tipps geben, wie Sie frühzeitig eine geeignete Tierbetreuung organisieren und Ihren Liebling somit in fürsorglichen Händen geben können:

Die optimale Lösung der Tierbetreuung:

Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis nach ob es eine Möglichkeit gibt, das Tier/die Tiere dort unterzubringen. Somit sparen Sie sich Geld, können guten Gewissens in den Urlaub fahren und haben nur einen geringen Aufwand.

Alternative Tierbetreuung:

Im Internet gibt es viele Anzeigen von Tierbetreuern, die Ihre/n Vierbeiner gegen Bezahlung bei sich aufnehmen. Vereinbaren Sie ein Treffen und klären Sie die Rahmenbedingungen ab. Achten Sie dabei auf den Umgang des Tiersitters mit Ihrem Vierbeiner.

Tipp:

– Es gibt Aktionen, wie beispielsweise vom Deutschen Tierschutzbund mit dem Titel „Nimmst du mein Tier, nehm´ ich dein Tier“, bei der engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber zusammengeführt werden.  Jedes Jahr von Mai bis September können sich Interessierte beim Deutschen Tierschutzbund melden – egal ob Sie auf der Suche nach einem Tiersitter sind oder Ihre Hilfe anbieten möchten.

– Aushänge in Supermärkten, Tierhandlungen oder in der Nachbarschaft stoßen häufig auf eine gute Resonanz. Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen!

Falls Sie einen Hund besitzen:

– Sprechen Sie mit anderen Hundebesitzern über die Thematik. Vielleicht stehen diese vor dem selben Problem und Sie können sich gegenseitig helfen.

– Vielleicht kommt für Sie aber auch eine Hundepension in Frage. Inzwischen gibt es fast in jeder kleineren Stadt eine Hundepension, die Ihr/e Tier/e für eine Pauschalbetrag von 15-30€ versorgen. Fragen Sie im nächsten Tierschutzverein nach guten Adressen oder recherchieren Sie auf eigene Faust im Internet. Bevor Sie Ihr Tier in die Obhut der Tierbetreuung geben, sollten Sie die Pension aber mindestens einmal zuvor besucht haben. So können Sie feststellen, ob sich Ihr Hund wohl fühlt und sich Ihr eigenes Bild über den Zustand der Pension und dem Umgang des Pflegepersonals mit den Tieren machen.

Denken Sie bei der Urlaubplanung immer auch frühzeitig an das Wohl des Haustieres! Nur wenn die Vierbeiner gut versorgt sind, können Sie den Urlaub richtig genießen!

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