Schnupfen bei Hunden

Nasskaltes Wetter, Matsch und ständige Temperaturschwankungen – das derzeitige Wetter in Deutschland stellt das Immunsystem von Mensch und Tier auf eine harte Probe.

Gerade das Thema Schnupfen kennen viele Hundebesitzer aus eigener Erfahrung.

Was sind die typischen Anzeichen von Schnupfen beim Hund?

Wenn die Nase läuft, das Futter verweigert wird und sich der Vierbeiner bei dem Wort „Gassi“ demonstrativ abwendet, sind dies deutliche Anzeichen für eine Erkrankung des Tieres.

Zusätzliche Symptome für Schnupfen bei Hunden können sein:

–  Gerötete Schleimhäute

–  Unnatürliche Abgeschlagenheit

–  Regelmäßiges Niesen

–  Ausfluss aus der Nase

–  Husten (möglich)

–  Teilweise fieberhafter Verlauf

Wie können Sie Ihrem Liebling helfen?

–  Gönnen Sie Ihrem Hund ein paar Tage Ruhe. Drehen Sie nur kleine Gassi-Runden um frische Luft zu schnappen und trocknen Sie das Fell nach jedem Spaziergang gut ab.

 

–  Wärme ist

jetzt sehr wichtig für den kränkelnden Hund. Sie können beispielsweise zum Rotlicht greifen: 10 Minuten pro Sitzung sind absolut ausreichend. Bleiben Sie während dieser Zeit bei Ihrem Vierbeiner, denn es sollte auf einen Mindestabstand von einem halben Meter zum Gerät geachtet werden.

–  Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn Ihr Liebling das Trinken verweigert, reichern Sie das Trockenfutter mit einer größeren Menge Wasser an.

–  Messen Sie die Temperatur Ihres Hundes. Die Normaltemperatur kann zwischen 38 und 39 Grad schwanken. Um das rektale Fiebermessen zu vereinfachen, befeuchten Sie das Thermometer mit Vaseline und führen es vorsichtig ein. Bei einer Temperatur über 39 Grad sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um ein genaues Krankheitsbild zu erhalten.

–  Ist ihr Hund fieberfrei und nur abgeschlagen, so können auch homöopathische Mittel den Genesungsprozess fördern und das Immunsystem stärken. Klingt der Schnupfen jedoch nach 3 Tagen nicht ab, gehen Sie bitte in jedem Falle zu einem Tierarzt.

–  Konsultieren Sie bei Welpen und älteren Hunden bei jeder Art von Krankheitssymptom einen Tierarzt, da die Abwehr gerade bei diesen Tieren geschwächt ist und sie oftmals auf medikamentöse Hilfe angewiesen sind.

Das sollten Sie besser vermeiden, wenn Ihr Hund an Schnupfen leidet:

–  Geben Sie Ihrem Liebling keine Medikamente, die für Menschen entwickelt wurden.

–  Vermeiden Sie engen Kontakt zu Artgenossen, die Ansteckungsgefahr ist enorm hoch!

Wir wünschen Ihrem Tier gute Besserung!

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