Wildvögel: Wildvogelfutter und Vogelhäuser

Freudiges Vogelgezwitscher im Garten lässt Frühlingsgefühle erwachen. Wenn der Schnee taut und die Eisdecke schmilzt, dann haben Vögel wieder jeden Grund zu Singen: die Zeit der schwierigen Nahrungssuche ist vorbei und der harte Winter überstanden. Die meisten Vogelliebhaber bauen nun langsam aber sicher die Vogelhäuschen im Garten ab. Das muss aber nicht sein! Auch in den warmen Monaten können wir unseren gefiederten Freunden die Nahrungssuche erleichtern.

Was versteht man unter Ganzjahresfütterung?

Hat man früher dazu geraten den Vögeln nur bei geschlossener Schneedecke und anhaltendem Frost Futter und Vogelhäuser anzubieten, so heißt es nun Umdenken! Naturschützer und Vogelexperten sind sich einig: Die Winterfütterung sollte bereits im Oktober begonnen und erst im Mai beendet werden. Damit soll den Wildvögeln genug Zeit gegeben werden, einen geeigneten Futterplatz zu finden und sich einzugewöhnen, bevor die Kältezeit eintritt. Daher sollte man auch frühzeitig Nistkästen aufhängen und den höhlenbrütenden Wildvogelarten damit einen Schutz vor Kälte und Nässe bieten. Aber auch in den warmen Monaten kann man die Vögel bei der Futtersuche unterstützen. Gerade in der Brutzeit suchen sie nach geeigneter Nahrung für ihre Schützlinge.

 

Welches Wildvogelfutter ist geeignet?

Im Herbst und Winter sollte darauf geachtet werden, dass das Wildvogelfutter fett- und energiereich ist. Die bekannten Meisenknödel enthalten alle wichtige energieliefernde Bestandteile wie beispielsweise Sonnenblumenkerne. Zwischen Mai und September ist Brutzeit. Den Wildvögeln sollte in diesen Monaten spezielles Sommerfutter angeboten werden. Geeignet ist hier Gartenvogelfutter, das beispielsweise Beeren und tierisches Protein in Form von getrockneten Insekten beinhalten kann. Ebenfalls bietet sich für die Jungenaufzucht Ergänzungsfutter mit Getreideflocken und Mineralstoffen an. Somit können Wildvögel dabei unterstützt werden, die Nahrungsknappheit auszugleichen und die Überlebenschancen der Jungvögel zu erhöhen.

Gibt es etwas, das ich beim Kauf beachten muss?

Viele Vogelfuttermischungen enthalten Samen der Beifuß-Ambrosie. Die aus Nordamerika stammende Pflanze breitet sich auch in Europa immer mehr aus. Viele Menschen reagieren jedoch allergisch auf die Pollen der Ambrosia. Das Berühren der sogenannten „Asthma-Pflanze“ kann bei manchen Menschen zusätzlich Hautreaktionen hervorrufen. Daher sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Verpackung des Futters mit „Ambrosia kontrolliert“ gekennzeichnet ist.

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