Winterzeit – Hustenzeit

Im Winter ist Husten in fast jedem Pferdestall allgegenwärtig. Während ein leichter Husten bei uns Menschen auf die leichte Schulter genommen werden kann, sollte er beim Pferd auf jeden Fall behandelt werden: Als Lauftiere sind Pferde auf eine gesunde Lunge angewiesen, auch ein leichter Husten wird schnell chronisch und kann zu schweren Leistungseinbußen führen. Hustet das Pferd, sollte der erste Weg also zum Tierarzt führen!

Foto: pixelio.de, Thomas Max Müller
Foto: pixelio.de, Thomas Max Müller

Damit Ihr Pferd auch bei nasskalter Witterung gesund bleibt, können Ergänzungsfuttermittel mit Kräutern die Lunge stärken und so einer Lungenerkrankung vorbeugen. Kräuter wie Lungenkraut, Thymian, Eukalyptus, Schwarzkümmel und Spitzwegerich beleben die Atemwege und kräftigen die Bronchien.

Auch eine regelmäßige Bewegung ist ein Muss, denn nur so werden die Lungen durchblutet und eventueller Schleim abgetragen. Langes ruhiges Traben unter wenig Belastung fördert das „abhusten“. Besonders sinnvoll ist es daher, das Pferd im Winter immer mal wieder an der Longe zu trainieren.

Ist es zu spät und ist Ihr Pferd schon hustenkrank, kann nur noch der Tierarzt helfen. Bei einem chronischen Verlauf oder einer Atemwegsallergie zum Beispiel gegen Heustaub oder Pollen helfen auch eine regelmäßige Inhalation mit Kochsalzlösung sowie die dauerhafte Fütterung von Ergänzungsfuttermitteln und Kräutern. Die Belastung mit Heustaub kann man durch den Einsatz von Einstreu statt Stroh in der Box und die Fütterung von eingeweichtem Heu oder Heucobs minimieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Pferd eine hustenfreie Zeit!

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