Urlaub auf "Balkonien" – aber bitte gemeinsam mit Mieze, Bello und Hoppi!

Fast 43 Prozent der Bundesbürger verbringen ihren Urlaub auch dieses Jahr wieder auf Balkonien oder in Bad Meingarten. Das ist jedoch kein Grund, in den Ferien Trübsal zu blasen. Schon gar nicht, wenn die Familie auch vierbeinige oder geflügelte „Mitglieder“ hat.

Hund, Katze, Wellensittich und Co. ist es nur recht, wenn ihre vertrauten Menschen bei ihnen bleiben, und sie tragen eine Menge dazu bei, dass es genügend Abwechslung gibt – auch ohne den viel beschworenen Tapetenwechsel.

Mit dem Hund auf neuen Pfaden: Natürlich liebt der Hund seine vertrauten Spazierwege. Jetzt aber ist die beste Zeit, auch mal neue Pfade zu erkunden. Eine Tagestour mit Fahrrädern macht der ganzen Familie Spaß. Hunde, die nicht fit sind für den Dauerlauf, dürfen den größten Teil der Strecke im Anhänger mitfahren. Zeit zum Toben ist dann z. B. auf der Hundewiese. Ebenfalls eine gute Idee ist es, sich mit anderen daheim gebliebenen Hundefreunden zum Picknick zu verabreden. Bei „Schietwetter“ gibt der Hund auch drinnen einen guten Spielgefährten ab, etwa für Leckerli-Suchspiele, „Tauziehen“ mit alten Handtüchern, Versteckspiele und vieles andere mehr. Wer an sehr ungemütlichen Regentagen freiwillig das Gassi gehen übernimmt, darf das nächste Ausflugsziel bestimmen oder hat einen Wunsch frei – z. B. einen Kino- oder Zoobesuch.

Wellnesscoach Katze: Katzen fühlen sich in den eigenen vier Wänden ohnehin am wohlsten und freuen sich, dass ihnen der geordnete Tagesablauf erhalten bleibt. Sie genießen, dass die Zweibeiner jetzt mehr Zeit haben – z. B. für ausgiebige Spiel- und Schmuserunden, bei denen sie ihren Menschen ganz nebenbei vermitteln, wie sich Entspannung anfühlt. Schöne Beschäftigung: Den vorher gesicherten Balkon zur Wellness-Zone ausbauen, mit Kratz- und Kletterbaum, Aussichtsplattform, schattigen Höhlen und Pflanzschalen mit duftendem Grün. Besonders beliebt: Eine flache Schale mit Katzenminze – dafür räumt die Samtpfote auch schon mal den von ihr besetzten Liegestuhl.

„Verhaltensforschung“ mit Kleintieren und Ziervögeln: Was machen Kaninchen, wenn man ihnen ein paar Hindernisse, z. B. eine Reihe Konservendosen, ins Gehege stellt? Finden die Meerschweinchen versteckte Futterbröckchen in einem Pappkarton-Labyrinth? Welches Tier ergattert am schnellsten die Futterbelohnung? Wie fühlen sich die Wellensittiche in ihrem neu eingerichteten Vogelheim? Ist unter den Vögelchen vielleicht ein kleines Sprachgenie, das einfache Wörter wie „lieb“, „Bubi“ oder „Koko“ nachplappert? Kleintierbeobachtung ist hochinteressant und macht nicht nur Kindern Spaß. Wer gern werkelt, kann außerdem beim Bau und der Einrichtung eines Innen- oder Außengeheges das Familien-Teamwork fördern.

Quelle: www.ivh-online.de

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