Mit Hill’s Science Plan gegen Fettpölsterchen bei Hund und Katze

Übergewicht ist zu einer Volkskrankheit geworden und macht mittlerweile nicht einmal mehr vor Haustieren halt. Die Zahlen sind erschreckend: Über vierzig Prozent aller Hunde und Katzen zwischen fünf und elf Jahren leiden unter Gewichtsproblemen!

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Übergewicht kann zwei Jahre Lebenszeit kosten
Die Gründe sind genau wie die Folgen vielfältig. So können eine falsche Ernährung vor allem nach der Kastration, mangelnde Bewegung bei reinen Hauskatzen oder älteren Hunden, hormonelle Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder genetische Präpositon zu Rettungsringen beim Haustier führen.

Doch Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem! Ein Übermaß an Fettgewebe kann genau wie beim Menschen zu Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und zu einer Störung des Fettstoffwechsels führen. Das Immunsystem wird strapaziert, die Gefahr von Infektionen wächst. Im Schnitt kann Übergewicht die Lebenserwartung von Katzen und Hunden um etwa zwei Jahre reduzieren.


Speckpölsterchen vorbeugen
Dabei ist der Weg zum Übergewicht oft schleichend – Tierhalter sollten darum vorbeugen und rechtzeitig die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist. An erster Stelle steht eine ausgiebige Dokumentation der Gewichtsentwicklung. Nur wer sein Tier regelmäßig wiegt, kann eine übermäßige Gewichtszunahme rechtzeitig erkennen!

Beachtet werden sollte hier auch die Rasse des jeweiligen Tieres. Ein Bernhardiner zum Beispiel hat ein Idealgewicht von 50 bis 90 Kilogramm, während ein Beagle maximal 14 Kilogramm auf die Waage bringen sollte. Auch bei den Katzenrassen gibt es deutliche Unterschiede: Norwegische Waldkatzen sind mit 6 bis 11 Kilogramm normalgewichtig, eine Abessinerkatze aber sollte maximal 4 Kilogramm wiegen.

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Wichtig zu Beurteilung des Ernährungszustands Ihres Tieres ist der so genannte „Körperkonditionswert“. Anhand weniger Merkmale können Sie so den Gewichtsstatus Ihres Tieres bestimmen. Das Hills BCS-Systen (BCS = Body Condition Scoring) verwendet eine Skala mit den Werten eins bis fünf. Ein Tier mit dem BCS-Wert 3 ist hier normalgewichtig, bei zwanzig Prozent über dem Idealgewicht gilt es als übergewichtig (BCS 4), bei einem BCS 5 sind Tiere fettleibig. Hier bestehen ernsthafte gesundheitliche Risiken! Zur Dokumentation der Gewichtsentwicklung helfen Ihnen die Tabelle zum Idealgewicht und die Grafik zum Körperkonditonswert.

Die richtige Ernährung bei Übergewicht
Damit es nicht zu den schwergewichtigen Folgen des Übergewichts kommt, ist es wichtig, schon von Anfang an auf das Gewicht des Tieres zu achten und rechtzeitig zu reagieren. Dennoch: Bei Katzen und Hunden kann eine strikte Nulldiät gefährlich sein! Die bessere Lösung sind kalorienreduzierte Light-Produkte wie Hill´s Science Plan Canine light und Hill´s Science Plan Feline light.

Dabei muss Ihr Tier aber nicht unter einem knurrenden Magen leiden: Light-Produkte sind kalorien- und fettreduziert, denn in einem Gramm Fett stecken fast doppelt so viele Kalorien wie in einem Gramm Proteinen oder Kohlenhydraten. Ein hoher Gehalt an Ballaststoffen sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, essentielle Fettsäuren erhalten trotz Reduzierung der Gesamtfettmenge ein glänzendes Fell, hohe Mengen an L-Carnitin unterstützen die Fettverbrennung, während ein angemessener Proteingehalt den Erhalt der Muskelmasse trotz Gewichtsabnahme ermöglicht.

Hills bietet verschiedene Produkte für Hunde und Katzen, speziell für Hunde großer Rassen unterstützt Hill’s Science Plan Canine light adult large breed die Gelenkfunktion. Auch ältere Hunde und Katzen bleiben mit Hill´s Science Plan Canine light mature adult/senior 7+ und Hill´s Science Plan Feline light mature adult/senior 7+ trotz Gewichtsabnahme fit.

Tipps vom Tierarzt: So nimmt Ihr Tier effektiv und gesund ab

  • Regelmäßige Gewichtsmessungen des Tieres sind in der Regel kostenlos bei Ihrer Tierarztpraxis möglich. Alternativ eignet sich auch eine gut geeichte Digitalwaage.
  • Bewegung ist wichtig! Beginnen Sie ein sich langsam steigerndes Bewegungsprogramm. Laufen Sie zum Beispiel mit Ihrem Hund zweimal am Tag 20 Minuten in einem flotten Tempo, Katzen spielen gerne mit einer speziellen Katzenangel oder jagen dem Ball hinterher.
  • Füttern Sie weniger Leckerlis, sondern geben Sie als Belohnung etwas von der täglichen Portion des „normalen“ Futters. Wichtig: Ziehen Sie die Belohnung von der normalen Tagesration Ihres Tieres ab!
  • Um Betteln zu vermeiden, sollte das Haustier nicht im selben Raum sein, während Sie essen oder das Futter zubereiten.
  • Beim Abnehmen hilft es, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu füttern. Teilen Sie die Tagesmenge in mindestens drei gleiche Teile.
  • Futterumstellung auf kalorienärmeres Futter:
  • Langsame Futterumstellung ohne lange Verweigerungsphase ist bei Katzen besonders wichtig, da deren Fastenzeit nie länger als 48 bis 72 Stunden dauern darf. Anderenfalls kann es zu schweren gesundheitlichen Problemen kommen!
  • Um Ihr Tier langsam an das neue Futter zu gewöhnen mischen Sie die neue Tiernahrung langsam unter das dem Tier bekannte Futter:
    • Tag 1: 80% alt 20% neu
    • Tag 2: 60% alt 40% neu
    • Tag 3: 40% alt 60% neu
    • Tag 4: 20% alt 80% neu
    • Tag 5: Füttern Sie das neue Futter zur Gänze Bei wählerischen Katzen empfiehlt es sich auch, die beiden Futtersorten nebeneinander in zwei Näpfen anzubieten – so lernt die Katze, den Geruch des neuen Futters mit Fressen in Verbindung zu bringen. Nach wenigen Tagen probieren die Katzen aus Neugierde das neue Futter.


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