Zecken und Flöhe bei Hund und Katze

Im Frühling beginnt „ihre“ Zeit: Zecken und Flöhe erschweren das Leben von Mensch und Tier. Doch sie sind mehr als „nur“ lästige Zeitgenossen. Flöhe sind Überträger von Wurminfektionen, Zecken übertragen gefährliche Krankheiten wie Borreliose und FSME und können so nicht nur dem Vierbeiner gefährlich werden. Schützen Sie Ihr Tier und Ihre Familie darum rechtzeitig vor Ungeziefer!

Flohhalsbänder und Spot-Ons sind bei richtiger Anwendung die ideale Lösung zur Vorbeugung und Behandlung bei Ungezieferbefall. Wichtig: Nicht jedes Mittel wirkt bei jedem Tier und gegen jeden Parasiten! Ein genaues Studium der Packungsbeilage ist darum auch bei Anti-Parasitika ein Muss. Vorsicht ist auch bei nur für Hunden zugelassenen Medikamenten geboten. Diese enthalten oft Permenthrin, einen Stoff, den der Katzenkörper nicht abbauen kann – die Verabreichung des falschen Mittels kann so schnell zu einer tödlichen Vergiftung führen.

Zecken lauern vor allem im hohen Gras. Kontrollieren Sie das Fell Ihres Tieres darum nach jedem Aufenthalt im Freien nach Zeckenbissen! Mit handelsüblichen Zeckenzangen oder Zeckenhaken können sie die kleinen Blutsauger einfach und sicher entfernen.

Hygiene ist bei Flohbefall gefragt, denn die kleinen Spinnentiere legen ihre Eier gerne auf Teppichböden, in Bettlaken oder auf Kleidung ab. Kratzt sich Ihr Tier übermäßig, sollten Sie darum sofort den Tierarzt aufsuchen – dieser kann Ihnen entsprechende Tipps zur Bekämpfung der Lästlinge geben.

Wir wünschen Ihnen eine ungezieferfreie Sommerzeit!

Foto: pixelio.de, Harry Hautumm

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