Spezialfutter für die Katze – muss das sein?

Der Katzenfuttermarkt wächst – und mit ihm kommt Diätfutter für alte Katzen, für Sofatiger mit Harnsteinen, Übergewicht oder Allergien auf dem Markt. Doch was ist das Besondere an diesen Sorten? Sind sie vollkommen überflüssig oder haben sie doch ihre Berechtigung?

Katzenfutter auf wissenschaftlicher Basis
Spezialfutter für Katzen wird auf wissenschaftlicher Basis entwickelt und wirkt gezielt spezifischen Funktionsstörungen wie Nieren-, Gewichts- oder Herzproblemen entgegen. Diese speziellen Diätfutter ist oft nur über den Tierarzt erhältlich – Marken wie Kattovit, Beaphar, Miamor Spezialdiät und Integra bieten nun aber eine günstige Alternative. Die veterinärmedizinische Beratung ersetzen sie aber natürlich nicht! Jede Krankheit sollte vom Tierarzt abgeklärt werden, danach folgt die Entwicklung der richtigen Therapie und Ernährungsweise.

Struvitsteine
Mittlerweile leiden auch viele Katzen an Stuvitsteinen, Harn- oder Blasensteinen aus Phosphor, Magnesium und Ammonium. Zur Prophylaxe oder unterstützend zur Therapie sollten Katzenhalter darum auf eine phosphor- und magnesiumarme Ernährung achten, die aber mit herkömmlichem Futter oft nicht gegeben ist. Durch eine kontrollierte Absenkung des pH-Wertes im Urin der Katze und eine Absenkung des Magnesium-Gehaltes wirkt spezielles Katzenfutter Struvitsteinen entgegen und deckt trotzdem den Nährstoffbedarf der Katze. Mögliche Futtersorten: Integra Protect Struvit, Miamor Urinary Care, Kattovit Urinary Thunfisch und Kattovit Urinary Huhn. Wichtig: Bitte füttern Sie bei Struvitsteinen Trockenfutter nur zusammen mit Nassfutter – eine ungenügende Feuchtigkeitsaufnahme kann zur Konzentration des Harns führen und das Problem verstärken. Zu empfehlen sind vor allem spezielle Nassfutter-Sorten wie Integra Protect Struvit Nassfutter und Kattovit Urinary Nassfutter.

Ernährung bei Niereninsuffizienz
Katzen mit einer Niereninsuffizienz benötigen zum Beispiel ein spezielles Futter mit einem reduzierten Gehalt an Phosphor und Eiweiß, um die Nieren zu entlasten. Ein zu hoher Eiweißgehalt wirkt belastend auf den Organismus – darum sind die Proteine in Nieren-Diätfutter wie Integra Protect Nieren Trocken- und Nassfutter, beaphear Spazialdiät und Kattovit Low Protein besonders hochwertig, um trotz des reduzierten Gehaltes den Proteinbedarf der Katze voll abzudecken. Auch hier können spezielle Nassfuttersorten wie Kattovit Low Protein Nassfutter oder Integra Protect Nieren Nassfutter untersützend wirken.

Übergewicht
Katzen mit Übergewicht benötigen hingegen Futter mit einer geringen Energiezufuhr und einem hohen Ballaststoffgehalt. Kattovit Weight Control und Miamor Indoor Care wurden speziell für übergewichtige Katzen entwickelt. Ein hoher Proteingehalt soll den Muskelerhalt fördern und gleichzeitig die Kalorienaufnahme verringern.

Sie sehen also: Mittlerweile gibt es für jedes Problem das richtige Futter. Eine gesunde Ernährung ist der erste Schritt zu einer gesunden Katze!

  • Katzen mit gesundheitlichen Problemen benötigen oft ein spezielles Diätfutter, das Funktionsstörungen vorbeugt und den Katzenkörper entlastet.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Katze genügend trinkt!
  • Eine ungenügende Feuchtigkeitsaufnahme kann zur Konzentration des Harns führen und die Entstehung von Nieren- und Struvitsteinen bei gesunden und schon erkrankten Katzen beschleunigen.
  • Übergewichtige Katzen sollten nicht auf eine Radikaldiät gesetzt werden – der übermäßige Fett- und Muskelabbau kann den Organismus überlasten.
  • Bei übergewichtigen Katzen empfiehlt sich die Verwendung eines Futterproduktes, das trotz geringer Energiezufuhr sättigt.
  • Zur Sicherheit: Die Ernährung einer kranken, allergischen oder übergewichtigen Katze sollte in jedem Fall mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

6 Replies to “Spezialfutter für die Katze – muss das sein?”

  1. Also, ich finde Diätfutter klasse. Es gibt für jede Katze und jeden Hund ein massgeschneidertes Futter. So wird die kranke Katze nicht noch kränker und die dicke Katze nicht noch dicker. Ist doch perfekt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Ich schließe mich Markus an. Den Sinn und Zweck von Diätfuttern zweifle ich zum Großteil an.

    Wenn ich allein schon die unheimlich teuren Diabetiker-Futter sehe: Kohlenhydrate bis zum Abwinken, der Blutzuckerspiegel sprengt das Messgerät, und man kommt nicht mit dem Spritzen hinterher – und doch versuchen die Tierärzte, einem das Zeug anzudrehen. Würde ich das meinem Kater füttern, wäre er nie im Leben 18 Jahre alt geworden.
    In einschlägigen Foren ist man sich diesbezüglich übrigens auch einig. Geldschneiderei, die für die Katze gefährlich werden kann, aber durch hervorragendes Marketing der Futtermittelhersteller selbst den Tierärzten plausibel erscheint.

    Übrigens werden viele Diätfutter nur ungern gefressen. Besonders Nierendiät muss so grauslig sein – die frisst keine mir bekannte CNI-Katze.

  3. Warum wird Fertigfutter so produziert, dass Katzen krank werden? Wäre es nicht sinnvoller vorzubeugen?
    Also – Keinen Zucker, Kein Getreideanteil, schon ga nicht in dem Maße. Fleischanteil 4% – das ist lachhaft für einen Fleischesser.

    Katzen brauchen Taurin – in vielen Fertigfuttern bereits eingespart.

    1001 Sorte bringen die Firmen auf den Markt…..aber kaum etwas Vernünftiges. Die paar „guten“ Sorten sind auf Dauer unerschwinglich teuer, ganz besonders dann, wenn man mit mehreren katzen lebt.

  4. Ach, das mit dem Fleisch ist doch Schwachsinn. Erst einmal hat KEIN Katzenfutter nur 4 Prozent Fleischanteil – gemeint ist damit der „namensgebende“ Fleischanteil, wie Huhn oder Schwein.

    Das mit dem Taurin stimmt natürlich – genau wie das mit den vielen schlechten Sorten. Aber wenn es die Menschen kaufen muss man sich doch nicht wundern, daß so etwas produziert wird?!?!?

  5. Mein Kater Columbus war schon immer ein Streuner und hat sich hier und dort mal durchfüttern lassen. Aber irgendwann wog er immer weniger und bestand dann später nur noch aus Haut und Knochen. Seit der Diagnose CNI versuche ich alles, dass er ordentlich frisst.
    Leider ist dies nicht immer so einfach, da Katzen ja von Natur aus schon wählerisch sind und bei Diatfutter erst recht die Nase sträuben. Seitdem ich aber Renaltan Tonicum (http://www.recoactiv.de) gefunden habe und nutze, isst Columbus schon wieder regelmäßiger, da er so sein altes geliebtes Futter weiterfressen kann. Ich kann also Renaltan ohne Probleme weiterempfehlen.

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