Garnelen: Gemeinsam glücklicher

Garnelen erfreuen sich aufgrund ihrer Farbvielfalt und Lebhaftigkeit bei Aquarianern zunehmender Beliebtheit. Sie können in Aquarien mit mehreren Garnelenarten oder mit Fischen gehalten werden. Jedoch sollte man die Mitbewohner für die agilen Tiere gezielt aussuchen.

„Generell können die meisten Garnelenarten untereinander vergesellschaftet werden“, erklärt Carsten Logemann, Autor der „Garnelenfibel“ (Dähne Verlag). „Man sollte allerdings darauf achten, dass die Garnelen zusammenpassen, sich aber nicht untereinander kreuzen. Sonst besteht die Gefahr, dass farblose Kreuzungen entstehen“, so der Autor. Die beliebten Arten „Crystal Red“ und „White Pearl“ oder „Red Fire“ und „Tiger Garnele“ bilden zum Beispiel ideale Wohngemeinschaften im Aquarium.

Bei der Vergesellschaftung mit Fischen bieten sich alle kleineren, nicht räuberischen Fische, zum Beispiel Platy und Guppy, als Mitbewohner für Garnelen an. „Allerdings können selbst Neon-Fische für die Babygarnelen zur Bedrohung werden“, erklärt Logemann. Man sollte daher immer eine kleine Moosecke einrichten, in der sich kleine Garnelen verstecken können und gleichzeitig genug Nahrung finden, die sich im Moos verhängt. „Je mehr Moos oder dichte Bepflanzung das Aquarium bietet, desto mehr Garnelen erreichen das Erwachsenenalter“, so Logemann.

Zu große und hektische Fische, wie zum Beispiel Barsche und Diskusfische, die den Garnelen nachstellen, eignen sich dagegen nicht für eine Vergesellschaftung.

Kommen Garnelen in ein bereits bestehendes Gesellschaftsaquarium, müssen gerade in der Anfangszeit etliche Versteckmöglichkeiten vorhanden sein. Denn manchmal brauchen die Tiere etwas Zeit, bis sie sich an die Mitbewohner gewöhnen. Weitere Informationen zu Garnelen und ihrer Vergesellschaftung mit anderen Aquarienbewohnern erhalten Interessierte bei ihrem Zoofachhändler oder in der immer zahlreicher werdenden Literatur, zum Beispiel in der „Garnelenfibel: Süßwassergarnelen für Anfänger und Fortgeschrittene“ (Carsten Logemann, Frank Logemann; Dähne Verlag)

Quelle: Pressedienst Industrieverband Heimtierbedarf (www.ivh-online.de)

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