Über 90 Prozent der Deutschen würden Mietshaus mit Hund und Katze teilen

Kleintierhaltung ist in deutschen Haushalten grundsätzlich erlaubt, für Hunde und Katzen hingegen bedarf es oftmals der Zustimmung des Vermieters. Dabei würden neun von zehn Deutschen (91,7 Prozent) als Mieter in ein Haus ziehen, in dem Hunde- und Katzenhaltung erlaubt ist.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV), bei der bundesweit 700 Tier- und Nicht-Tierhalter befragt wurden.

„Besonders überrascht waren wir von der positiven Resonanz der Befragten, die selbst kein Tier halten“, meint Uwe Friedemann von TCV. „Gut 80 Prozent von ihnen hätten überhaupt kein Problem damit, in ein Mietshaus zu ziehen, in dem auch Hunde und Katzen wohnen dürfen.“ Für die meisten befragten Tierhalter ist dies eine Selbstverständlichkeit: 95,4 Prozent dieser Gruppe haben keine Vorbehalte gegen tierische „Mitbewohner“.

Das Geschlecht der Umfrageteilnehmer hat kaum Auswirkungen darauf, ob sie als Mieter in ein Haus ziehen würden, in dem Hunde- und Katzenhaltung erlaubt ist: 91,1 Prozent der Männer und 92,4 Prozent der Frauen beantworteten dies mit einem Ja.

„Vor dem Hintergrund dieser eindeutigen Ergebnisse“, so Friedemann, „ist es erstaunlich, dass immer noch so viele Vermieter Vorbehalte gegen die Haltung von Hunden und Katzen in ihren Häusern haben.“ IVH

Textquelle: Industrieverband Heimtierbedarf

Foto: Gabi Schoenemann, pixelio.de

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