Katzensprache: Kleines Wörterbuch für Katzenfreunde

Katzenfreunde wissen, dass Katzen nicht nur fauchen und miauen – sie verfügen über ein ganzes Repertoire an Lauten, um sich auszudrücken. Von Schnattern über Fauchen bis zum Knurren ist für jede Stimmungslage etwas dabei. Doch was will die Katze hiermit ausdrücken? Wir haben ein kleines Dictionary für Sie entworfen.

Miauen: Vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten von der Begrüßung bis zur Aufforderung
Schnattern: Oft beim Anblick eines unerreichbaren Beutetiers, zum Beispiel beim Beobachten eines Vogels durch die Fensterscheibe. Leichte Drohgebärde: „Ich kriege dich noch! Irgendwie!“
Fauchen: Abwehrhaltung: „Komm mir bloß nicht näher!“ Oft gleichzeitig mit angelegten Ohren, gebleckten Zähnen und einem peitschenden Schwanz
Knurren: Abwehrhaltung, oft geduckt: „Ich bin ganz gefährlich, bleib bloß weg!“
Gurren: „Ich mag dich!“
Spucken: Drohgebärde unter Katzen, oft mit einem „Mamamama“-Geschnatter begleitet. „Gleich spring ich Dir an die Kehle!“

Foto: Christiane Bendel, pixelio,de

Wie kommuniziert Ihre Katze mit Ihnen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Erfahrungsberichte!

Foto: Christiane Bendel, pixelio.de

4 Replies to “Katzensprache: Kleines Wörterbuch für Katzenfreunde”

  1. Schnattern… Tun dies tatsächlich noch andere Miezen? Ich bin verblüfft, dachte ich doch bislang, dass das nur eine – vorsichtig ausgedrückt – Besonderheit meiner Emmi ist.

    Zu putzig, wenn sie so nicht nur die Vögel vorm Fenster (bald wird wieder das Futterhaus rausgehängt *g*), sondern auch Mücken oder andere ungebetenen Gäste in der Wohnung angiftet. :o)

  2. Oh ja, Vögel sind immer willkommene „Schnatterobjekte“. Meine beiden Mädels sind zur Zeit auch ganz begeistert, dass sich eine kleine Meisen-Kolonie in unserem Garten niedergelassen hat – da wird dann mit dem Hinterteil gewackelt und geschnattert, was das Zeug hält!

    …die gleichen Geräusche machen sie übrigens, sobald eine Fliege außer Reichweite an der Wand klebt. Vielleicht soll das Ganze ja eine Art Hypnose-Geschnatter sein? Könnte ja sein, dass die Fliege von der Wand fällt oder der Vogel plötzlich unerklärlicherweise in der Wohnung nach Futter sucht… 😉

  3. Na ja, das Schnatter meiner Katze z.B. bei Vögeln vor dem Fenster hört sich doch eher an wie ein heiseres Krächzen. Unsere Katze kann übrigens gar nicht richtig schnurren. Man merkt zwar, dass etwas vibriert, aber es kommt kein Ton raus.
    Dafür redet interessanterweise unser Kater richtig mit uns. Auf eine Frage hat er immer (wirklich!) eine Antwort parat. Der quatscht auch immer vor sich hin im Flur. Wenn man ihn dann ruft, kommt er quackend an. Ich möchte echt mal wissen, was er uns da erzählt, das müssen ja weltbewegende Dinge sein…

  4. Tja ich weiß auch nicht ob das so stimmt wie es drin steht, ich kann es kaum glauben. Jede Katze ist unterschiedlich, vieleicht zu vergleichen mit einem Baby es kann ja auch noch nicht reden. Zum Bsp. wenn das Baby äh, äh ,äh macht will es vieleicht was zu trinken oder zu essen. Als Mutter kann man es deuten was es vieleicht heißen soll oder was das Baby will. So ähnlich läuft das vieleicht auch mit Katzen.

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