Info vom Tierarzt: Zecken

Definition der Zecken:

Zecken, im Fachausdruck auch als Ixodia bezeichnet, zählen zu den Ektoparasiten und umfassen 2 Familien, die Lederzecken und die Schildzecken. Sie besitzen eine lederartig dehnbare Haut und könne ihre Größe nach dem Saugakt am Wirt um ein Vielfaches erweitern, so das sie auch mit bloßem Auge sofort erkennbar sind.

Lebensraum der Zecken:

Zecken leben in hohem Gras, im Gestrüpp, im niedrigem Gebüsch und Unterholz und lauern dort auf ihren Wirt. Sie halten sich meist in einer Höhe auf, die der Größe des potentiellen Wirtes entspricht. Dort werden sie abgestreift, wenn sich der Wirt durch das Gras bewegt. Zecken lassen sich, entgegen der oftmals falschen Annahme nicht von Bäumen fallen.
Bevor sich Zecken festbeißen, kriechen sie bis zu vier Stunden auf der Suche nach einer Bissstelle auf der Hautoberfläche bzw. dem Fell des Tieres herum.

Warum sind Zecken so gefährlich?

Problematisch sind die von Zecken übertragenen Krankheiten, wie die Lyme-Borreliose und die immer öfter auftretende Hundemalaria oder auch Babesiose genannt.
Die Hundemalaria wird im Gegensatz zur Borreliose von einer nicht einheimischen Zeckenart übertragen. Bis vor wenigen Jahren galt die Babesiose noch als reine Reisekrankheit, mit der sich der Hund in südlichen Ländern infizieren konnte. Inzwischen können Hunde aber auch in Deutschland direkt mit dem Erreger in Kontakt kommen. Das milder werdende Klima, wird dafür verantwortlich gemacht, dass sich eine nicht heimische Zeckenart, bei uns plötzlich sehr gut zurechtfindet.

Was kann ich als Tierbesitzer tun ?

Es empfiehlt sich eine prophylaktische Behandlung durch das Anlegen von Ungezieferhalsbänder von Beaphar, dem Gebrauch von Bolfo Flohschutzpulver oder Luposan Zeckweg.
Zeckenhaken Alternativ kann auch nach jedem Spaziergang das Fell nach Zecken durchsucht werden – im Falle von Zecken diese dann sofort mit z.B. mit dem O’Tom Zeckenhacken entfernt werden. Der Zeckenhaken ermöglicht ein schmerzfreies, schnelles und komplettes Entfernen von Zecken aus der Haut Ihres Tieres, es wird kein Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt, so dass keine Bakterien in die Haut injiziert werden können.

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