Aktuelle Umfrage zeigt: Hundehalter möchten ihre Vierbeiner im Job um sich haben

Fast jeder dritte Hundehalter in Deutschland würde seinen Hund gerne immer oder zumindest regelmäßig mit zur Arbeit nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut „TheConsumerView“ im Rahmen einer repräsentativen Online-Umfrage mit 1320 Teilnehmern.

„Das Bedürfnis der deutschen Hundehalter, ihren Gefährten in allen Lebenslagen bei sich zu haben, wird zusehends stärker“, erklärt Uwe Friedemann, Geschäftsführer von TheConsumerView. „Dazu gehört natürlich auch der Arbeitsplatz, an dem viele Menschen den Großteil ihrer Zeit verbringen“, so Friedemann weiter.Hund

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Besonders bei jungen Hundehaltern wächst der Wunsch, ihren tierischen Begleiter auch im Berufsalltag bei sich haben zu dürfen. So gaben 34 Prozent der Hundehalter unter 40 Jahren an, dass sie ihren Hund immer oder regelmäßig mit zur Arbeit nehmen würden, wenn dies erlaubt wäre.

Weitere 40 Prozent dieser Gruppe hätten ihren Schützling gerne ab und zu (25 %) oder zumindest in Ausnahmefällen (15 %) als Begleiter dabei. Bei den Hundehaltern über 40 Jahren wären sogar 43 Prozent gewillt, ihr Tier ab und zu (17 %) oder in Ausnahmefällen (26 %) mit zur Arbeit zu nehmen. Etwas niedriger als bei den jüngeren Haltern fiel die Zahl derer aus, die ihren Hund immer oder regelmäßig dabei haben möchten: Immerhin noch jeder vierte Halter über 40 (24 %) würde eine ständige Begleitung seines Hundes zum Arbeitsplatz schätzen. (Quelle & Foto: IVH)

Wie ist es bei Euch?
Könnt Ihr Euren Hund mit in die Arbeit nehmen oder nicht? Würdet Ihr gerne, aber dürft nicht? Macht mit bei unserer eigenen Umfrage zum Thema „Würdet Ihr Euren Hund gerne mit in die Arbeit nehmen?“ (siehe rechte Spalte)

11 Replies to “Aktuelle Umfrage zeigt: Hundehalter möchten ihre Vierbeiner im Job um sich haben”

  1. Hund am Arbeitsplatz?
    Ja! Unbedingt. Ich habe das große Glück, meinen Hund zur Arbeit mitnehmen zu dürfen. Natürlich kann er manchmal auch nerven, wenn er unser Büro zu gut „bewacht“, aber alles in allem, habe ich den Eindruck, dass ihn alle ganz gern hier haben. Habe ich ihn mal ein paar Tage nicht dabei, kommen auch spätestens am zweiten Tag schüchterne Anfragen, wo er denn ist. Schade ist nur, dass ich ihn nicht mitnehmen kann, wenn Gäste kommen, weil wir da wieder das „Beschützerproblem“ haben und mein Chef fürchtet, unsere Gäste könnten das nicht so gut aufnehmen. Andererseits fand es bisher noch jeder, dem ich erzählt habe, dass mein Hund mit zur Arbeit geht, großartig – egal ob das Freunde oder Geschäftskontakte waren.
    Mein Fazit: Mehr Mut zu Hunden im Büro! Schließlich gibt es sogar Studien, die belegen, dass so ein Haus- bzw. Bürotier ausgleichend wirkt.

  2. Ich finde, man sollte Hunde nur mit ins Büro nehmen, wenn sie gut erzogen sind und nicht stören. Wir hatten einmal einen Hund im Büro, der bei der geringsten Kleinigkeit lautstark zu bellen anfing. An Konzentration war mit diesem Tier nicht zu denken. Außerdem hatte er Flöhe und einen sehr intensiven Geruch. Das muss man seinen Kollegen ja nicht zumuten.

  3. Ich versuche schon seit 7 (!!) Jahren eine Halbtagsstelle zu finden wo ich meine Hündin die ich „geerbt“ habe mitnehmen darf. Ich bin wirklich sehr vielseitig, habe eine BWL Ausbildung, spreche 4 Sprachen, habe 21 Jahr Auslandserfahrung, habe eine 6 jährige medizinische Ausbildung abgeschlossen und habe auch noch an der Steuerfachschule einen Kurs Buchhaltung, Kosten-und Leistungsrechnung und Steuerrecht belegt und die Prüfung mit sehr gut bestanden. Ich denke also, ich hätte schon einiges zu bieten. Ich habe mich dumm und duzelig beworben und habe die Stelle (will ja nicht angeben ist aber so) IMMER zugesagt bekommen, bis ich gesagt habe dass ich meine Hündin mitnehmen muss. Da war die Antwort „nein“. Mann kann schon einen HASS kriegen auf die Menschheit, ich muss einen sehr hohen Preis für mein Versprechen am Sterbebett meines Vaters bezahlen.
    Ich stehe aber trotzdem dazu, würde mir aber wünschen dass ich irgendwann auf einen verständnissvollen Arbeitgeber treffe der sein/ihr Hirn einschaltet und begreift dass ich mich als treuer Hund zeigen würde..

  4. Wir hatten unseren Hund in den ersten Monaten bei mir mit auf der Arbeit. Nun ist er jedoch Zuhause, da es für den Hund sicherlich auch Stress ist, wenn er immer unterwegs ist und er nicht richtig seine Ruhe bekommt.
    Dazu kommt noch, dass es ja auch auf den Job ankommt, ob es für den Hund dann angebracht ist oder nicht.

  5. hallo und guten tag,
    ich wäre überglücklich, wenn ich meine kleine hundedame mitnehmen dürfte. da ich in einem großen konzern (großraumbüro) arbeite und die hausordnung meines arbeitgebers eine mitnahme von hunden untersagt, muss mein liebling leider zu hause bleiben. ich vermisse sie immer sehr über den tag und bin froh, eine zuverlässige hundesitterin zu haben, die zumindest ein mal am tag für rege abwechslung sorgt.
    liebe grüße

  6. Meine mittelgroße 10-jährige Hündin begleitet mich bereits seit nunmehr 8 Jahren tagtäglich ins Büro. Unter meinem Schreibtisch steht ihr Körbchen. Bei uns sind Hunde erlaubt, sofern sie den Betriebsablauf nicht stören und nicht aggressiv sind.
    Zu Beginn war sie noch verspielt. Sie hat mit Vorliebe mit leeren Karton gespielt, dass den Kollegen vor Lachen Tränen kamen. Auch hat sie heute noch Spaß, wenn im Kopierraum mit offenen Deckel kopiert wird. Sie versucht dann, das Licht zu fangen. Das macht sie auch, wenn Dinge durch Licht reflektiert werden. Meine Kollegen haben damit einen Riesenspaß.
    Ich habe das Gefühl. sie begleitet mich gerne ins Büro. Dort wird sie von Kollegen nach Strich und Faden verwöhnt. Mitunter kommt es vor, dass mich Kollegen außerhalb meines Zimmers nicht erkennen, wenn ich mal ohne meine Süße unterwegs bin.
    Ich finde, es müsste mehr Arbeitgeber geben, die Hunde am Arbeitsplatz erlauben. Unser Betriebsklima hat sich jedenfalls seitdem erheblich verbessert.

  7. Ich habe zwei Hunde, einen Labrador (7Jahre)und einen Tibet Terrier (11/2 Jahre). die ich Beide mit zur Arbeit nehmen darf. Meine Chefin besitzt eine Collie-Hündin, die ebenfalls im Büro ist. Die Drei verstehen sich prächtig und haben die Möglichkeit auf einer Dachterrasse auch draußen spielen zu können. Natürlich achten wir darauf, dass die Kollegen nicht gestört werden, und die Hunde dürfen nicht in den Aufenthaltsraum. Allerdings ist es sehr wichtig, dass Hunde, die mit zur Arbeit gehen sauber, gepflegt und sehr gut erzogen sind.

  8. Mein 6-jähriger Terrier-Rüde begleitet mich schon seit Welpenalter zur Arbeit, und das völlig problemlos. Er gehört einfach fest dazu, wird von Kollegen verwöhnt – die ich ab und an beim Leckerchen-Verteilen einbremsen muß. Als unsere Firma neu gebaut hat, hat er sogar seinen eigenen Auslauf mit Hütte bekommen, damit er auch zwischendurch raus kann.Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, gibt es zuerst was zum fressen, danach holt er sich sein gewohntes Leckerli bei meiner Kollegin ab – dann wird ´ne Runde unter meinem Tisch geschlafen. In der Mittagspause gehen wir zusammen spazieren und bei schönem Wetter kann er im Bach baden und anschließend zum Trocknen auf „seine“ ‚Wiese gehen. Er gehört halt einfach dazu und ich könnte es mir nicht mehr ohne ihn vorstellen.

  9. Hallo.

    Habe einen 8 Jahre alten Zwerpinscherrüden den ich seit Anfang an mit ins Büro nehme.
    Durch seinen Bewacherinstinkt bellt er fast jedesmal wenn jemand an der Türe ist oder vorbeigeht. Ich gebe zu das kann nerven. Aber man kann auch was dagegen machen.
    Hab mir eine professionelle Hundetrainerin besorgt die mit mir das Problem bellen beseitigt. Nicht nur ich arbeite mit dem Hund auch meine Chefin/Kollegen und ich muß zugeben es wird besser. Nur einige Postboten stehen noch auf seiner Abschussliste.

    Die meisten Kunden reagieren übrigends ganz erfreut darauf, daß hier ein Hund im Büro ist. Haben auch dadurch regelmäßig Hundebesuch und die Leute sind lockerer. Kein Stress wenn mal was schiefgeht.

    Positiv ist natürlich auch, daß man jeden Tag raus muß/darf, sonst sitzt man ja den ganzen Tag am Schreibtisch und kommt nie aus seinem Kapuff. So kann man wenigstens mal die Mittagspause verschnaufen und zur Ruhe kommen.

    Klar den Hund mitnehmen geht nur an Arbeitsplätzen wo´s funktioniert. Ich sag mal Büro wäre kein Problem. Im Verkauf (große Geschäfte) gibts bestimmt Probleme, Supermarkt, Bäcker, Metzgerei etc. gehts auch nicht.

    Weis nicht was ich machen würde wenn der Hund den ganzen Tag allein sein muß. Habe leider niemanden der mit ihm mal rausgehen könnte. Das hieße für ihn 8-10 Std. täglich ohne Kontakt und Ansprache. Ne auf gar keinen Fall.

    Bin ganz froh so nen tolle Chefin zu haben.
    Ich hoffe auch für alle Büroleute, auch andere, daß eure Chef´s noch die Einsicht bekommen und euch erlauben den Hund mitzunehmen.
    An den kleinen Macken unserer Süßen kann man arbeiten.

    Und übrigends ein positiv ausgeglichener Mitarbeiter kann auch mehr leisten, als einer der immer in Sorge um seinen Liebling ist.

    Gruß
    Nadine

  10. Ich beneide alle die Ihren Wuff (Labrador) mit in das Büro nehmen dürfen.
    Ich bin nämlich selber gerade auf der Suche nach Wuff-tauglichem und freundlichem Arbeitsplatz in und rund um München.
    Naja, falls zufälligerweise jemand einen hundefreundlichen Chef kennt der eine Sekretärin braucht. Sagt mir bescheid 🙂

    Ich weiss zwar dass meine Sunny den ganzen Tag super beschäftigt ist und Abends ganz müde vom Spielen ist, aber das ist ja nicht die Idee der Hundehaltung. Dass man seinen Wuff erst dann zu Gesicht bekommt wenn es Abend ist.
    Als ich noch freiberuflich gearbeitet habe, war Wuff den ganzen Tag bei mir. Aber jetzt im Büro geht das nicht.
    Viele sagen immer dass man sich das mit Hund anschaffen gut überlegen muss. das muss geplant sein. Stimmt schon, aber wer kann denn schon sein Leben für die nächsten 10-15 Jahre exakt planen? Ich nicht!
    Also, hoch die Kaffeetassen für alle hundefreundlichen Chefs auf dieser Welt!!!! Gäbe es doch nur mehr davon!

  11. es ist gemein das man sich wegen der arbeit keinen hund anschaffen kann mein ganzes leben träum ich von einem hund aber 10 stunden alleine lassen geht nicht… 🙁

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*