Tierarzt-Info: Zecken sind Überträger der Borreliose

Das anhaltend schöne Wetter in der ersten Hälfte des Aprils 07 und der warme Winter haben das Zeckenproblem dieses Jahr massiv verschärft.

Wo leben Zecken?

Zecken leben im hohen Gras und niedrigen Gebüsch und lauern dort auf ihren Wirt (Mensch, Hund, Katze, Wildtier).
Zecken sind weltweit Überträger von mehr als 50 Krankheiten, unter anderem der Borreliose.

Was ist Borreliose?

Borreliose ist eine durch Bakterien verursachte Erkrankung bei Hunden und Katzen. Die im ersten Krankheitsstadium typische Hautentzündung rund um die Bissstelle wird beim Hund oder der Katze wegen des Fells oft übersehen.
Die Symptome des 2. und 3. Krankheitsstadium treten erst Wochen oder Monate später an Herz, Haut und Gelenken auf und werden häufig nicht als Borreliose- Erkrankung erkannt. Bei jeder Erkrankung zunächst unbekannter Ursache sollte der Besitzer an einen Zeckenbiss denken, der schon länger zurück liegt.

Wie kann man seine Haustiere schützen?

Es stehen die handelsüblichen Präparate zur Zeckenbekämpfung (Frontline, Exspot (nicht bei der Katze!!! anwenden) und eine Impfung gegen Borreloise (Hund) zur Verfügung.

Was kann der Besitzer noch tun?

Vorbeugen ist besser als heilen: Nachdem die Tiere sich im Freien ausgetobt haben, sollten man sie nach Zecken absuchen und diese entfernen, weil Zecken die Krankheitserreger nicht sofort übertragen. Die Erregerwerden beim Saugen nach einigen Stunden (in der Regel in einem Zeitfenster von 8 bis 12 Stunden nach dem Einstich) auf den Wirt übertragen. Bevor sich Zecken festbeissen, kriechen sie bis zu 4 Stunden auf der Suche nach einer Bissstelle auf der Hautoberfläche bzw. dem Fell herum. Dieser Zeitraum kann genützt werden um den Zeckenbiss eventuell zu verhindern.

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