Hundetanz auf Fränkisch

Am Wochenende war ich auf einer Taufe in Franken eingeladen und bin dort in das „Geheimnis“ des Hundetanzes (engl. Dogdance) eingeweiht worden. Schließlich dauert die kirchliche Zeremonie nicht ewig und so bleibt bei einem ganzen Wochenende viel Zeit, sich zwischen Frühstück, Mittagessen, Kaffeetrinken, Abendessen etc. über alles Mögliche zu unterhalten. Und wie es in einem kleinen Dorf wohl üblich ist, ist auch das halbe eigentlich das ganze Dorf eingeladen.
„Ach, Sie arbeiten bei einem Tier-Versandhandel?“ Vielleicht hatte der Herr Pfarrer gehofft, mit dieser Frage eine ethische Grundsatzdiskussion entfachen zu können, aber hier musste ich ihn leider enttäuschen. Schnell hatt ich ihn aufgeklärt, dass zooplus.de keine ganzen Tiere, sondern „nur“ Futter und Zubehör für nahezu alle Haustiere liefert und somit auch merklich seine Aufmerksamkeit wieder gesenkt.
Nicht aber die Aufmerksamkeit von Tante Leni und Tante Erika, denn die erzählten mir den restlichen Nachmittag von ihren ersten Erfolgen beim Hundetanz, welchen Sie zweimal pro Woche mit Ihren Tibet-Terrieren (eigentlich nicht die typischen Kandidaten für Hundesport) besuchen. Es war wirklich sehr amüsant: zwei ältere und auch recht kräftige Damen tanzten zusammen mit ihren Hunden (ebenfalls etwas älter und von vielen Leckerlis auch nicht gerade mit Modelmaßen) unter lauten fränkischen Kommandos durch die Gegend… Herrlich 😉

Wer genauer wissen möchte, was der Hundesport Dogdance für die Teambildung, Gesundheit und den Spaß von Herrchen und ihren Hunden bringt, kann dies unter www.dogdance.de oder in der Ausgabe 04/06 von „Mein Tier und ich“ nachlesen. Oder die Tanten Leni und Erika befragen 😉

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