Warten auf Baba

Baba ist noch in Malaga. Wegen einer Zahnfleischentzündung darf die 5-jährige Katze noch nicht fliegen. Für unsere Kollegin Camille heißt das: Weiter warten auf Baba!

baba.jpgBaba ist eine von zu vielen Katzen, die in südlichen Ländern keine Chance auf ein gutes Leben haben. Vor der Tötungsstation durch den örtlichen Tierschutzverein gerettet, warten Tiere wie Baba auf ein neues liebevolles Zuhause. Baba hat Glück. Unsere französische Kollegin hat sie adoptiert und ein Flugpate wurde auch gefunden. Sobald sie gesund ist und fliegen darf, kommt sie nach München in den Katzenhaushalt von Camille. Dort warten bereits die Samtpfoten Caro (6 Jahre) und Lisboa (4 Jahre) aus einem Tierheim in Spanien auf den Neuzugang.

Wir sind schon sehr gespannt: Wie wird es Baba in München gefallen, wie gut wird sie sich einleben und wird sie sich mit den anderen Katzen verstehen? Unsere Kollegin Camille sieht dem Ganzen gelassen entgegen, schließlich hat sie nur gute Erfahrungen gemacht.

Wir freuen uns schon auf Baba und werden weiter über ihr neues Leben in Deutschland berichten.

Wer sich auch für ein Tier aus dem Ausland interessiert, hier Camilles Kontaktadressen:

http://www.katzenhilfe-samtpfoetchen.com/ (Baba)
http://www.tierhilfe-odena.de/ (Caro und Lisboa)

Auch Flugpaten sind immer gesucht:

http://www.flugpaten.de/
http://www.flugpate.com/
http://www.flugpaten.com/

4 Replies to “Warten auf Baba”

  1. Ich wünsche ganz ganz viel Spaß mit der spanischen Schönheit. Wir haben selbst auch einen schwarzen spanischen Kater von einer Organisation in Spanien. Unser Mephisto ist dieses Jahr schon zwei Jahre bei uns im November und wir haben es noch keinen Moment bereut ihn nach Deutschland zu holen!

  2. Ich bin der Meinung, dass das importieren von Hunden und Katzen aus den südlichen Ländern nicht sinnvoll ist. Sicherlich geht es den Tieren dort sehr schlecht, keine Frage. Aber in Deutschland gibt es auch jede Menge Katzen und auch Hunde, die kein schönes Leben haben. Hinzu kommt noch, dass die importierten Tiere jede Menge Krankhwiten nach Deutschland gebracht haben, die nur schwer oder gar nicht zu therapieren sind, und teilweise hoch ansteckend für Menschen sind, was noch kaum jemand weiß. Ich arbeite in einer Kleintierpraxis und wir haben in letzter Zeit so viele Hunde behandelt, die eine oder mehrere „Reisekrankheiten“ hatten, und eine davon sogar lebensbedrohlich für einen Besitzer wurde. Auch wenn ich mir mit meiner Meinung eventuell Feinde mache, man sollte das auch mal aus medizinischen Aspekten sehen. Wie gesagt, die Tiere sind arm dran und tun mir Leid, aber auch hier gibt es vielzu viele Katzen, die stromern und keinen Besitzer haben. In den südlichen Ländern würde das „Tierproblem“ stark zurückgehen, wenn man alle Tiere kastrieren würde. Denn mit einem Import von Hunden und Katzen verbessert man das Problem dort nicht und gefährdet teilweise andere Menschen und Tiere in Deutschland. Ist soetwas sinnnvoll???

  3. Hallo!

    Eigentlich dachte ich dieses Thema gehört in ein Forum und nicht in einem Blog, aber im Text fehlen einige Informationen über die Vermittlung von Tieren aus dem Ausland, die mir sehr ans Herz liegen. Bevor ich mich entschieden habe, Caro und Lisboa aus Spanien zu mir zu nehmen, habe ich 5 Monate lang mit meinem Freund darüber nachgedacht. Ich wollte nicht nur ein armes Tier aus Spanien retten, sondern auch etwas für die ausländischen Katzen tun. Da ich ein Jahr in Portugal gewohnt habe, kenne ich (leider) das leben der Straßenkatzen sehr gut.

    Zuerst, alle Tiere die durch eine angemeldete Tierschutzorganisation nach Deutschland kommen, müssen geimpft, gechipt, getestet und kastriert (bei entsprechendem Alter) sein. Sie bekommen auch einen Pass, wo alle bekannte Krankheiten angemeldet sind. Ohne diesen Pass dürfen die Tier aus Spanien (oder aus anderen Ländern) in Deutschland nicht landen. Klar sind manchmal einige Tiere krank, aber im allgemeinen nicht mehr als die deutschen oder französischen Katzen. Caro und Lisboa sind seit einem Jahr bei mir und waren noch nie krank!
    Zweitens, die Kastrationsaktionen sind für die Tierschutzorganisationen in den südländlichen Länder sehr wichtig. Oft kastrieren die Tierheime dort regelmäßig die wilden Straßenkatzen und lassen sie danach wieder frei. Da diese Aktionen teuer sind, können es sich noch nicht alle Tierheime leisten, die Katzen und Hunden zu kastrieren. Aber es entwickelt sich mit der Zeit! Dafür brauchen sie auch Hilfe, Geld und Zeit.
    Übrigens, die Tierhilfe Odena sucht immer Tierärzte, die eine Woche (oder mehrere) in Spanien verbringen wollen um die Tiere zu kastrieren, also wer Lust hat…

    Ich freue mich wirklich auf Baba und hoffe dass sie bald zu mir kommt!

    Schöne Grüße aus zooplus

    Camille

  4. Hallo,

    wir haben einen Hund und eine Katze aus Spanien über eine Tierhilfeorganisation bekommen. Im Vordergrund stand für uns wenigstens 2 Tieren ein schönes Leben zu ermöglichen. Wir dachten, dass wir etwas gutes tun würden, im nachhinein denke ich, dass es nur reine Abzocke war und es nicht um das Wohl der Tiere bei diesen Organisationen geht. Unsere Lou (Hund) kam mit einer gebrochenen Hüfte und der Krankheit Laischmanose nach Deutschland. Unsere Lucy (Katze) hatte leider Katzenaids (FIV) und ist daran auch vorletzte Woche gestorben. Wir hatten sie leider nur 2 Jahre. Die Pässe waren gefälscht, da unser Tierarzt keinen Chip feststellen konnte. Wir haben in unsere beiden Kleinen jede Menge Zeit, Geld und Tränen investiert. Ich hoffe nur, dass unsere Lou noch lange bei uns bleiben wird. Ich würde nie wieder Tiere aus dem Ausland nach Deutschland holen. Mit der Kastration vor Ort ist den Tieren sicherlich mehr geholfen. Gruß Claudia

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