Will Katze haben

Der Spruch stammt nicht von mir, sondern von meiner kleinen 3-jährigen Tochter. Sie liebt Tiere! Sie will jeden Hund streicheln (egal wie groß), würde am liebsten den ganzen Tag auf einem Pony (Pferd, Kamel, Tiger, egal was) reiten, sie nimmt es den Eichhörnchen im Park übel, dass sie immer davon rennen („Wille dot nur auf den Arm nehmen!“) und hat neuerdings kapiert, dass man nicht nur Schokolade und Schuhe kaufen kann, sondern auch Tiere.

Jetzt kommt ca. stündlich der Satz: „Will Katze haben!“, denn die Nachbarskinder haben „Romeo“, einen Kater. Ich möchte auch gerne eine Katze haben, aber nicht jetzt, sondern erst, wenn die Kinder etwas größer sind und meine Nerven sich soweit erholt haben, dass ich für ein neues Familienmitglied Zeit und Geduld aufbringen kann. Meine Tochter sieht das anders und wird diplomatisch: „Will morgen Katze haben!“

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für eine Katze in einem Kinderhaushalt? (Meine Kinder sind 3 und 5 Jahre alt). Bin für alle Ratschläge und Erfahrungswerte dankbar.

Die Newsfee

17 Replies to “Will Katze haben”

  1. Ich arbeite beim Tierarzt und bin der Meinung, wenn die Kinder wissen, das man mit Tieren nicht so grob umgehen darf und ihnen auch mal Ruhe gönnen muss, spricht nichts gegen ein Haustier. Und je früher Kinder lernen, mit Tieren umzugehen, desto besser. Gerade heutzutage, wo Gewalt leider eine große Rolle spielt, finde ich es besonders wichtig, wenn Kinder schon früh Verantwortung für ein Lebewesen mit übernehmen (natürlich kann man Kindern diese Verantwortung nicht alleine überlassen), weil sie so lernen können, dass man andere Lebewesen achten und respektieren muss!

  2. Hallo Newsfee,

    meine jüngste Tochter war 6 Jahre alt als wir unsere erste Katze bekamen. (Inzwischen haben wir 6 Katzen und ich habe gerade angefangen zu züchten). Meine Tochter ist jetzt 10 Jahre und ist von Anfang an immer gut mit den Katzen zurechtgekommen. Es kommt immer auf das jeweilige Kind und auf die Katze an. Es gibt wildere und ruhigere Rassen. Aus Erfahrung kann ich sagen das die British-Kurzhaar-Rasse sehr geeignet ist für kleine Kinder, da sie ein sehr liebes ruhiges Wesen hat. Und wenn ein Kind soweit ist das man ihm erklären kann das eine Katze auch mal eine Ruhepause braucht und keine Puppe ist sondern auch Schmerzen verspürt so wie wir dann kann auch eine 3-jährige, wenn sie das versteht, schon prima mit einer Katze zusammenleben. Das widerum können dann nur die Eltern beurteilen, denn sie kennen ihr Kind am besten.

    LG Gaby

  3. Drei ist eindeutig zu früh und wenn man wirklich verantwortungsbewußt eine Katze groß ziehen will, sollte dies auch klar sein.
    Kätzchen brauchen am Anfang ebensoviel Zeit wie kleine Kinder… ist diese Zeit übrig mit einem kleinen Kind zu Haus?
    Ein Kätzchen kann zu Anfang auch sehr anstrengend sein… es ist überall, macht Dummheiten, muss immer wieder liebevoll + geduldig mit immer den gleichen Worten erzogen werden, damit es z.B. lernt keine Gefahrenquellen wie z.B. den Herd zu betreten… was mit ausreichender Beschäftigung tatsächlich gelingt.
    Außerdem sind es keine Hunde, sie mögen es gar nicht ständig bedrängt oder gemalkert zu werden… Katzen sind keine Spielzeuge… so wie alle anderen Tiere auch nicht…

  4. wir hatten immer eine Katze, allerdings nie ganz junge Katzen, denn die können einem selbst dann den letzten Nerv rauben, wenn man keine Kinder hat! Aber in den Tierheimen gibts genug von diesen nicht mehr ganz jungen, dafür ausgeglichenen Profis, am besten ehemalige Kater, die sind tendenziell etwas schmusiger und dann klappt das auch mit kleineren Kindern. Und die Kinder merken sehr schnell, wann der Kater keine Lust mehr hat, rumgeschleppt zu werden oder dass man ihn besser nicht am Schwanz zieht……….

  5. Moin moin Newsfee.
    ich finde es wichtig, daß Kinder mit Tieren groß werden, auch 3-jährige sind sehr verständnisvoll, wenn man ihnen alles erklärt und füttern z.B gerne die Tiere. Gerade kleine Katzen lernen das ungestüme Wesen von Kindern zu dulden, bei bereits erwachsenen Tieren kennt man oft die Vorgeschichte nicht. Ich habe 2 inzwischen erwachsene Töchter. Habe bereits 2 Enkel, welche auch mit Tieren aufwachsen. Unsere 1.Katze war ein Persermix, sie wurde 18 Jahre alt. Vor 2 Jahren mußten wir sie leider einschläfern lassen. Diese Persermixkatzen haben ein recht ausgeglichenes Wesen, aber trotzdem mehr Temperament als reine Perserkatzen, unsere hatte auch nicht so langes pflegeintensieves Fell, mußte darum nicht täglich gebürstet werden. Kleinen Kindern muss man erklären, daß „Babykatzen“ auch viel Schlaf brauchen (halt wie ein Baby) und dann ihre Ruhe haben müssen. Ich würde es jederzeit wieder so machen Kinder und Katzen.

  6. Ich kann mir vorstellen, dass gerade eine ältere Katze gut mit jüngeren Kindern umgehen könnte. Aber wie schon gesagt wurde, hängt das viel von dem jeweiligen Kind und der jeweiligen Katze ab.
    Wir haben eine 13 Jahre alte Norwegische Waldkatze und die ist immer so neugierig, dass ich denke, dass sie auch perfekt als Famielienkatze sein könnte (fehlen uns nur noch die Kinder dazu 🙂 ).
    Außerdem empfehle ich Katzen-Anfängern immer ältere Katzen, weil sie auf ihren Pflegeljahren schon raus sind und nicht mehr zuviel Blödsinn anstellen, und außerdem haben diese Tiere meist schlechte Vermittlungschancen, weil die meisten eben lieber ein kleines Kitten haben will. Die Leute wissen gar nicht, was ihnen entgeht! Senioren-Katzen können so dankbar sein!

  7. Meine Kinder waren 3 und 6, als wir unsere Katzen bekamen. Wir haben keine ganz jungen Katzen genommen und sie kommen prima miteinander zurecht. Die Kinder lernen Verantwortung und wie man mit Tieren umgeht.

  8. Wir haben unseren Hutch als acht Wochen aklte katerchen bekommen, weil der Wurf eingeschläfert werden sollte. Damals habe ich alle irgendwo untergebracht um das zu verhindern. Der einzige Junge landete bei uns. Unsere Jungs waren damals fünf und drei Jahre alt. Hutch ist inzwischen 15, sitzt gerade hinter mir im Stuhl und schnurrt. Die Jungs fragen immer zuerst nach ihm, wenn sie anrufen (studieren und lernen auswärts un inzwischen haben wir einige Katzen). Es hat immer prima geklappt. Nur einmal haben sie versucht, ihm einen Slip anzuziehen. In seiner Angst ist er aus dem Fenster gesprungen. Ist aber glücklicherweise nichts passiert.

    Ich kann eine Katze nur empfehlen, vielleicht sogar zwei, damit sie nicht allein ist, wenn niemand zu Hause ist. Den Kids sollte nur klar sein, dass sie Achtung vor dem Wesen haben müssen. Nix gegen seinen Willen tun!Versuchen werden sie es natürlich dennoch, aber nur so lernt man.

  9. Also ich finde das es am Anfang keine Junge Katze sein sollte da kleine Katzen sehr anstrengend sind und immer nur dummer Zeug im Kopf haben. Wenn man sich jed doch für eine Endscheidet dann würde ich eine Norwegische Waldkatze nehmen (die ich auch habe) da sie sehr verspielt sind auch noch im Hohen alter und sie Plaudern gern mit Menschen. Aller ding fixsieren sie sich auf eine Person am Meisten. An sonsten eine Heilige Birma die sollen sehr Familien Lieb sein.
    Ansonste würde ich schon sagen das man Katzen zu kleinen Kindern tun kann. Aller ding würde ich vor her feste Regeln mit dem Kind ausmachen was es bei der Katze auf gar keinen Fall machen darf. Wie am Schwanz ziehen.
    Danke

  10. Meine Töchter waren 5 und 7 als unser erster Kater bei uns eingezogen ist. Bis jetzt ist die Liebe zwischen meiner jüngeren und dem Kater ungebrochen. Ist ein Ragdoll und sehr geduldig … wenn er kratzt, dann hat sich Mensch total daneben benommen. Normalerweise geht er einfach weg, wenns ihm zu viel wird.

    Inzwischen haben wir zwei Kater, einen Hund und Fische!
    Angefangen hat der Wunsch meiner jüngeren Tochter nach eine Katze in dem Moment, als sie ihre erste Katze bei ihrer Oma gesehen hat. Die hatte gerade Katzenbabies und meine Tochter, damals noch keine 2 hat sie gnadenlos gejagt, auch Kratzer haben sie nicht abgeschreckt. (ich denke, sie war damals absolut zu jung und es hätte mich endlos viele Nerven gekostet, wenn wir damals eine Katze geholt hätten). Ich denke aber auch, dass es am Kind liegt. Wenn das Kind eher ruhig ist und es sich dran hält, die Katze zu respektieren, dann muss man nicht so lange warten.

  11. Wichtig: Wenn es eine junge Katze sein soll und diese in der Wohnung leben soll, bitte gleich zwei nehmen. Katzen sind nämlich geselliger als man denkt 😉

  12. tja, da ich keine Kinder habe kann ich nur von mir selbst aus gehen und….. wir hatten immer Tiere. Als ich ungefähr 4 war 8 meine Schwester 2) bekamen wir unsere Katze Minka und ganz ehrlich würd ich es nicht missen wollen mit dem Tigerkätzchen eine schöne Zeit gehabt zu haben. Leider ist sie von einem Auto überfahren worden. Es sind danach 2 Kater eingezogen und heute sind wieder 2 Katzen mit Bewohner unserer Wohnung. Bedenkenswert ist finde ich das diese lieben Tiere wertvolle Begleiter und auch stützende Freunde sein können.
    Wieso also nicht einen Haustiger…ganz speziell für ein kleines Fräulein das schon so genau weis was es will…..wichtig nur das sie den maunzenden Tiger selbst aussucht.
    Viel Freude und Erfolg.

  13. Ich würde es sehr überdenken . Im allgemeinen sollten Eltern ihr Kinder sehr realistisch einschätzen. Klar will fast jedes Kind ein Tier, aber Tiere sind keine Spielzeuge oder Stofftierchen.
    Wir haben selber so einen „Spielzeug“ Welpen von einer Familie übernommen und heute noch, nach 6 Jahren, hat unser Hund Probleme mit Kindern !

    Es bedeutet also dreifach Streß, auf Kind aufpassen auf Tier aufpassen und vor allem auf beide zusammen aufpassen.

    Einem 3 jährigen Kind würde ich jedenfalls kein Tier schenken .

  14. Hallo!

    Wir haben zwei Katzen (Simba 29Monate und Jasmin 11Monate). Unsere Kinder sind 5 und 3Jahre alt. Mit 14Wochen kam unser Kater zu uns. Er kam mit den Kindern prima zurecht. Ich habe ihnen erklärt, wenn sie fressen, schlafen und auf ihrem Kratzbaum liegen, dürfen sie nicht gestört werden. Das haben sie auch eingehalten. Wenn die Katzen nicht mehr spielen wollten, dann sind sie auf den Kratzbaum gegangen. Mitlerweile schläft unsere kleine Katze bei meinem jüngeren Sohn im Bett. Die Beiden lieben sich. Wir haben nie gesagt, daß die Tiere den Kindern gehören. Sie gehören der gesamten Familie. Jeden Tag füttern sie die Tiere. Ich habe auch nie die Kinder mit den Katzen allein gelassen (meine Stubentieger folgen mir auf Schritt und Tritt wie ein Hund).

    Meine Eltern haben einen zugelaufenen Kater, der ca. 3Jahre alt ist. Er geht meinen Kindern aus dem Weg. Wenn meine beiden dort Urlaub machen hält er sich lieber draußen auf. Er ist eben keine Kinder gewöhnt.

    Wir haben einen Brittisch Kurzhaar und eine Perserkatze.

  15. Es ist schön, dass Sie sich über den Katzenwunsch Ihrer Tochter gedanken machen.

    Leider habe ich selbst keine Kinder, bin aber Erzieherin und habe in den 12 Jahren seit ich züchte einige Katzen an Familien mit Kindern mit unterschiedlichem Alter verkauft – aus all diesen Erfahrungen kann ich es nur begrüßen, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Ich denke das Alter spielt dabei weniger eine Rolle als die Einstellung der Eltern zu dem neuen Familienzuwachs – denn das ist es – ein neues Familienmitglied über das sich ALLE freuen sollten. Mütter von kleinen Kindern haben mir erzählt die Katze ist ähnlich wie ein zusätzliches Kind. Sie brauch ähnliche Aufmerksamkeiten und Zuwendungen – aber ich empfinde das Beschäftigen mit den Katzen als angenehmen Ausgleich zu der Hektik, die Kinder manchmal verbreiten – welcher Mutter tut es nicht gut, manchmal einen klienen Schnurrmotor auf dem Schoß zu haben. Auch kann die Anwesenheit einer Katze auch dazu beitragen, dass das Kind diese musestunden in ruhiger Weise teilt – wenn man sich einfach ruhig hinsetzt und streichelt bleibt die Katze viel länger da, als wenn man herumtobt. Wichti8g ist natürlich die Einstellung, die die eltern ihren Kindern vermitteln – der beitrag von Sabine gefällt mir sehr gut – die Kinder sollen ganz genau wissen, wann die Katze(n) nicht gestört werden dürfen und die Katze(n) brauchet Rückzugsmöglichkeiten! Andererseits lernt ein Kind auch, dass man einer Katze nicht einfach befehlen kann…
    Natürlich kommt es auch auf die Auswahl der Katze an. In den Vorherigen Beiträgen sind einige rassempfehlungen jeder schwärmt für die Rasse, mit der er selbst gute Erfahrungen gemacht hat und so füge ich diesen Empfehlungen noch die (Heiligen) Birmas hinzu. Sie sind im Temeperament ausgeglichen, neugierig, meistens verspielt und wollen überall dabei sein … Was sie nicht vertragen ist alleine sein – insovern profitieren sie von einem Kinderhaushalt. Natürlich finden Sie überall Katzen mit Eigenschaften, die für Kinder geeignet sind – sie sollte extrovertiert, nicht zu ruhig, verspielt, neugierig und verschmust sein – genz wichtig ! bereits früh Erfahrungen mit Menschen gesammelt haben und mit vieeel Menschenkontakt aufgewachsen sein (Prägephase bei Kätzchen ca 3-7 Wochen). Sie sollte nicht vor der 12 Lebenswoche von Mutter und Geschwistern getrennt werden (Sozialverhalten). Nicht zuletzt sollte man sich auch darauf einstllen, eventuelle Kratzer bei den Kindern zu tolerieren – sie können im Speil auftreten oder wenn die Katze sich wirklich bedrängt fühlt – man muss seinem Kind beibringen, wei man mit der Katze spielt – Hände sind kein Spielzeug und die Alarm- und Rückzugssignale der Katz zu erkennen

    Ich hoffe ich konnte ihnen mit dem Beitrag etws helfen – und wenn Sie sich zur Anschaffung eines Kätzchens oder bsser zwei eintschliesen (bedenken Sie mit diesem Tier wird Ihr Kind heranwachsen!) VIEL SPASS DAMIT

    WICHTI: Bei allem Drängen Ihrer Tochter – entschliesen Sie sich nur dann zur Anschaffung eines Tieres wenn ALLE Famileinemitglieder das wolen

  16. Wow, so viel Hilfe, Tipps und Ratschläge hätte ich nicht erwartet. Vielen herzlichen Dank an alle. Ihr habt mir sehr geholfen. Vor allem bin ich froh über die unterschiedlichen Erfahrungen. Das macht deutlich, dass es keinen richtigen oder falschen Weg gibt, sondern nur einen, der zur Familie passt.

    Ich werde mir alles zu Herzen nehmen und in Ruhe über die Sache nachdenken. Übrigens gibt es da noch ein Problem. Das vierte Familienmitglied (leider mit Vetomacht ) sträubt sich noch. Hat jemand dafür einen Tipp 🙂

  17. zitat:“Das vierte Familienmitglied (leider mit Vetomacht ) sträubt sich noch. Hat jemand dafür einen Tipp“

    also ich kann nur sagen, sag ihm wie wichtig es dir ist und wie arg unglücklich er seine kleine damit macht… (vielleicht mit ein paar tränchen im auge) 😀 das zieht doch immer… ^^

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